Posts by frankemall

    Was Watzke angeht bin ich ja bei euch, der ist wieder voll auf dem Marketingtrip, aber was Banatra angeht nicht. Klar hat der sich nur die Hand gebrochen, aber die hat er sich nicht beim Skifahren gebrochen, sondern bei einem Anschlag.


    Da kann ich die Banner schon verstehen.

    Guckt euch doch bitte mal an, wenn die 2 sonst noch so unter Vertrag haben
    http://www.transfermarkt.de/ck…beraterfirma/berater/2942


    Die haben mit Lewa das große Glückslos gezogen(in etwa so wenn jemand der vorher nur die Nachbarin um die Ecke datet auf einmal P.Anderson in ihrer Prime zum Date hat) und das wollen die melken bis zum Geht nicht mehr.


    Ich bin da ganz entspannt.


    Der hat noch lnge Vertrag. Wenn den jemand will dann wirt es teuer. Unter 100 Millionen brauchen weder Real noch Paris oder sonst wer den Hörer abheben.

    Ganz so leicht ist das leider nicht.


    Götze kriegt von uns irgendwas bei 12 Millionen (Arbeitgeberbrutto ist noch höher) dazu war sicher eine Ablösesumme um die 20 Millionen eingeplant.


    Natürlich stehen wir wirtschaftlich gut da, aber das sind 38 Millionen Ersparnis die jetzt doch wieder in der Bilanz auftauchen.


    Da kann man leider nicht so tun, als ob Götze nicht da wäre. Wir reden hier Gehaltsmäßig nämlich leider von den Top 5-8 und nicht Top 19-20

    Ich würde eher sagen, dass Uli Götze persönlich angegriffen hätte nach der Nummer... Kalle hat ja nur seine Verwunderung ausgedrückt...

    Mit gefällt zwar auch nicht das Kalle hier so die Öffentlichkeit sucht. Wir müssen uns nicht auf sein (Götzes) Niveau begeben, auch wenn ich verstehe das Kalle pissig ist.


    Man wird sich wohl mit Götze und seinem früherem berater darauf geeignet haben das im Sommer schluß ist und er für Summe X den Verein verlassen darf, da man nicht mit ihm plant.


    Jetzt hat Götze den Berater gewechselt und einen Sinneswandel vollzogen es trotzdem zu versuchen. Das wäre durchaus legitim.


    nicht legitim st es dies als erstes der Bildzeitung mitzuteilen. Sein Arbeitgeber (also der der ihm im nächsten jahr sein Gehalt zahlt) wäre hier der erste Ansprechpartner gewesen...


    Ich hoffe das wir nach der Em dieses Zirkus aus der Stadt bekommen

    Man muss doch zunächst berücksichtigen, dass bei uns vermutlich zum Zeitpunkt der Machtergreifung deutlich mehr Juden, oder was die Nazis dafür hielten, Mitglieder waren als z.B. bei 60 oder anderen weniger gutbürgerlichen Klubs. Von daher ist es nur logisch, dass wir auch später "judenfrei" waren, zumal die Pflicht, einen Judenstern zu tragen, im Deutschen Reich ja erst ab 41 bestand. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang auch, dass erst 35 klar wurde, wer überhaupt als "Jude" zu gelten habe

    Wenn es einen §§ gab der regelt wer "Arier" ist und wer nicht, dann war dies per se erstmal nicht schwer umzusetzten. So man den nötigen willen zeigt. Das haben andere Institutionen" ganz gut hinbekommen". Ärztekammer, Rechtsanwälte etc.


    Sowohl bei Kämpfer, als auch bei DS lässt sich nachlesen(bzw. in deren Quellen) das es an der Umsetzung gehappert hat. Natürlich hatten es Vereine - wie München Blau- die vorher schon auf Regimlinie lagen einfacher dies durchzuführen, da es eh kaum was gab was nicht dem Willen des Regimes entsprach.
    Aber wenn ich als Verein wirklich gewollt hätte- und nichts anderes suggeriert Herzog, dass der Verein wollte und Tat - dann wäre es zu der damailigen Zeit wirklich kein Problem gewesen alle nicht gewünschten Personen schnell rauszuschmeissen... Und hier liefert herzog ausser dem §§ nichts substanzielles...



    Niemand prügelt. Es wird lediglich eine Debatte angestoßen.

    Das Herzog selber eine Debatte anstoßen wollte sei ihm umbenommen. Das ist ja auch der Job von Wissenschaftlern. Aber das Wie ist dann doch entscheidend.


    Die Art wie es im Spiegel aufgemacht wurde ist sehr reiserisch.
    Seine "neuen" Thesen hätte zumindest der Spiegel gleich DS und Kämpfer zu "Gegenrede" vorlegen können/müssen, was sich eigentlich gehört hätte, den so hätte eine Debatte aussehen können
    Die Veröffentlichung am Tag des Pokalfinales um max. Aufmerksamkeit erreichen hinterlässt dann ach eher ein Geschmäckle. Das meinte ich mit prügeln.

    "Eine von Herzogs provokanten Thesen lautet: "Die Heldengeschichte des FC Bayern gibt es nicht." Schulze-Marmeling macht sich darüber in seiner "Stellungnahme" lustig und schreibt: "Eine solche hat auch niemand behauptet."
    Dazu ein Auszug eines Interviews von "Zeit Online" mit Schulze-Marmeling vom 12. Juni 2013:
    "Heute gehen Teile der Führung [des FC Bayern] sehr offensiv mit der Vereinsgeschichte um. Es ist ja auch eine Heldengeschichte.""

    Nun da ist - was ich auch vorher schon geschrieben habe - zu beachten. Wenn meint DS mit diesem Zitat. Kurt Landauers Geschichte ist m.E. eine Heldengeschichte. Und just eben diesen Präsidenten hatte man an der Säbener Straße quasi auf Dauer vergessen, wenn ihn die SM nicht aus der Versenkung geholt hätte. Ist damit gleichbedeutend die Geschichte des FCB während der Nazi Zeit eine Heldengeschichte. Sicher nicht. Ich kann auch ehrlich gesagt, nicht erkennen wo in der Erlebniswelt oder in den verschiedenen Publikationen eine Distanzlegende gestrickt wird.


    Eine Heldengeschichte gibt es nicht, die »Arisierung« verlief beim FCB in der Praxis aber langsamer als in anderen Großvereinen.Nichts anderes sagen die bisherigen veröffentlicungen und Hezog bringt da wenig neues ins Spiel...


    Wenn Herzog auf was Rumprügeln wollte hätte er sich gerne die unsäglichen AReisen und das Sponsoring von Katar auusuchen dürfen, da hätte er meinen kompletten Segen. Hier versucht er eher Effekte mit etwas zu erzielen, was so nicht haltbar ist.


    Insofern liegen alle drei Seiten relativ nahe beieinander.

    Das kann ich leider nicht erkennen.
    Herzog versucht eine Regimnähe darzustellen und tut dies alleine aufgrund von geschriebenen Fakten.
    ohne Bezug zu weiteren Quellen und zu dem wie es in der Praxis gehandhabt wurde.


    Er behaupte ja ganz salopp der FCB war Vorreiter der Arisierung...


    https://pbs.twimg.com/media/CjS3mNoWUAIJlMZ.jpg
    Nur mal auf den Arierparagraphen bezogen

    http://werkstatt-blog.de/2016/…plik-auf-markwart-herzog/


    Auch der Landauerbiograph hat sich dem Thema angenommen
    Und Herzog gibt auch seine Replik(auf Diedrich Schjulze Marmeling) im Spiegel.


    http://www.spiegel.de/spiegel/…ur-ns-zeit-a-1093975.html


    Darf sich jeder sein eigenes Bild machen, aber ich finde gerade das Beispiel von S.Hermann zeigt ganz gut wie hier gearbeitet wird...
    Das sagt Herzog zu Hermann....
    Ebenso wie Adolf Hitler im März 1933 ein "Ermächtigungsgesetz" durchgesetzt hat, ist es dem "Vereinsführer" der Bayern, Siegfried Herrmann, im April 1933 gelungen, sich ebenfalls mit einem "Ermächtigungsgesetz" ausstatten zu lassen, das ihn beauftragte, wenn nötig, rechts- und satzungswidrige Maßnahmen zu ergreifen, um den Fußballklub an die nationalsozialistische Revolution anzupassen und beispielsweise die "Arierfrage" zu lösen. Ausgerechnet Herrmann, der von Beruf Kriminalbeamter war!



    und wenn man sich dann das ganze beim Landauerbiographen liest, dann wirkt es schon ein wenig anders.... zumal es mir in der Tat so aussieht, dass Herzog nur Quellen nimmt und diese 1:1 für bar nimmt und sie weder in den historischen Kontext setzt , noch sie mit den Handelnen Personen in bezug setzt (das BSP. mit dem Korb und der Nazifahne passt da gut)...



    Ganz überspitzt gesagt könnte man auf diese Weise sogar verschiedene Widerstandskämpfer zu 100 % Nazis machen.
    Oskar Schindler (will das jetzt in gar keine Weise mit dem FCB verglichen !! wichtig) hat selbst als seine Wandlung stattgefunden hat noch das Hakenkreuz getragen. Das würde ihm jemand wie Herzog wahrscheinlich vorwerfen...



    Auch witzig wie man D.S Zitat im Bezug auf die Heldengeschichte im Spiegel verdreht.
    Ja Kurt Landauers Geschichte ist eine Heldengeschichte.


    Aber nicht die von irgendwelchen Institutionen zu dieser Zeit...

    Also die IDEE für den SM Qutsch die kann nur von Götzes berater/PR Frma gekommen sein. Das ist alles zu professionell as sich das irgendein Spieler mal im Alleingang ausdenken könnte. Hätte ja auch funktioniert, wenn die sportliche Entwicklung gepasst hätte.


    Wenn Götze es sportlich nur halbwegs bei uns geschafft hätte (ich rede nicht von Stamm) dann würdeihn Struth jetzt ganz sicher versuchen irgendwo bei Chelsea und co. anzubringen um die Marke Mario Götze zu platzieren...

    Steile These.

    Mit anders gelaufen meine ich nicht, dass es keinen Krieg etc. gegeben hätte. Aber man darf nicht den Kontext vergessen. Bayern - und auch andere Vereine- waren damals Vereine. Keine Wirtschaftsunternehmen wie heute. Wenn VW, Thyssen usw. mit nazi gesetzten ähnlich verfahren wären wie der FCB oder die SGE...

    War die Aufnahme des Paragraphen wirklich "freiwillig", wie Herzog behauptet? Also gab es nur Druck oder doch den Zwang? Was hat es mit der Verschärfung auf sich? Wie viele Juden waren zu dem Zeitpunkt überhaupt noch im Verein? Gibt es irgendwelche Informationen, warum er 1938 wieder gestrichen wurde?
    Und die Hauptfrage nach wie vor: Warum kommt das gerade jetzt? Warum steht das sonst noch nirgends bzw. steht es in der 2. Auflage von "Der FC Bayern und seine Juden", die ich nicht habe?


    Dass es Nazis im Verein und auch in führenden Positionen gab, ist zur Genüge bekannt. Aber hier geht es ja nur um diese vermeintliche "Sensation".

    Steht m.e. auch alles da (bis aufs fette).
    Was die Freiwilligkeit angeht .
    Die Frage ist an sich schon falsch. Die Nazis waren kein Verein bei man gefragt wurde, ob man den mitmachen möchte. man musste und sollte. und alleine die tatsache, dass man fast 2 jahre nach machtübernahme keinen §§ hatte ist schon ein starkes Indiz für den Verein.
    Wie viele Juden noch im verein waren, wusste man nicht da " die gescheiterte „Juden-Zählung“ im Verein und der noch 1936 tagenden Bayern-Stammtisch, an dem, so seine vereinsinternen Gegner, „Menschen und unwürdiger Stämme und Rassen“ auftraten."


    Darüber das der §§ laut Herzog gestrichen wurde findet DSM ja auch eine klare Antwort
    "1938 war das Jahr der Reichspogromnacht, in der auch einige Bayern-Mitglieder, darunter Kurt Landauer, im KZ-Dachau landete. Beim FC Bayern gab es keine Juden mehr. Und schon gar nicht gab es im vorherrschenden politischen Klima irgendeine Notwendigkeit, einen Arierparagrafen zu streichen. Sollte Herzog hier Recht haben, sollte es beim FC Bayern ausgerechnet in der Zeit 1938 bis 1940 keinen Arierparagrafen gegeben haben, wäre dies eine Sensation. Aber es wäre – wie gesagt – eine, die Herzogs Bild vom FC Bayern eher widerlegt."


    Das es ab 1938 keine Juden mehr gab die am Vereinsleben teilnahmen ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich den historischen Kontext ansieht.
    juden zu sein oder juden zu helfen bzw. sie an Dingen partizipieren zu lassen die verboten waren, bedeutete spätestens ab 1938 Lebensgefahr für beide Seiten.

    wenn einer über den bvb bescheid weiss, dann ist es röckenhaus von der sz. der ist bestens vernetzt zu watzke.

    Nun, dass bedeutet aber auch nicht das diese Kröte immer die Wahrheit sagt.


    Im übrigen hätte ich Dortmund auch für die absolut falsche Wahl gehalten für Götze. Die Fans dort mögen in ncht, da hätte er von Tag 1 Topleistung zeigen müssen. In derPhase seiner Karriere in der er sich gerade befindet, sehe ich das sls nicht wirklich gegeben an...

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Stellungnahme nicht sehr gelungen finde. Da schwingen einfach zu viele Emotionen mit - verständliche Emotionen zwar, aber auf unseriöse Artikel wenig seriös zu reagieren, ist auch nicht die optimale Lösung.
    Auch inhaltlich bleiben weiter zu viele Lücken. Die für mich interessanten Fragen sind nach wie vor unbeantwortet - kann man nicht konkretere Fakten liefern oder will man es nicht? Gut, eine meiner Fragen wollte Herr Schulze-Marmeling klären, indem er auf sein Buch verwies, wo auf S. 175/76 der Paragraph von 1935 erwähnt sein soll. Ist er aber nicht. Entweder fehlt das in der 1. Auflage, die ich scheinbar habe, oder mit dem Verweis ist was schiefgegangen. Ich habe bisher jedenfalls keine Erwähnung des Paragraphen in dem Buch gefunden.
    Damit bleibt die Sache für mich nach wie vor einfach sehr komisch.

    Ich frag mich jetzt ehrlich, welche Fragen da jetzt noch offen bleiben.


    Ich stimme Dir zu, dass es sicher nicht optimal ist diesen Artikel in dem Ton zu schreiben (wobei ich mir nicht sicher bin, ob dies nicht für das magazin in dem er veröffentlicht üblich ist...)


    Aber nehmen wir nur die Kernaussage des Artikels


    Nächste „Enthüllung“: „Am 27. März 1935 machten die Bayern Ernst mit der Ausgrenzung der Juden.“ Steht ebenfalls bereits in meinem Buch (S.175/176), einschließlich des angeblich erst von Herzog entdeckten Arierparagrafen. Dass es auch beim FC Bayern irgendwann einen solchen gab, ist nun wirklich keine Überraschung. (...)


    Was Herzog bewusst unterschlägt (und die „Spiegel“-Redakteure offenbar nicht wissen): Im Vergleich zum DFB und vielen anderen Vereinen war der FC Bayern mit dem Ausschluss seiner Juden ziemlich spät dran – wie im Übrigen auch Eintracht Frankfurt. Der 1.FC Nürnberg beispielsweise war diesbezüglich bereits im Mai 1933 aktiv geworden. Der FC Bayern fuhr einen Monat später nach Italien. Trainer war noch immer der Jude Richard Dombi, der die Reise „bis ins Kleinste ausgearbeitet und…ganz vortrefflich vorbereitet“ hatte, wie die „Club-Nachrichten“ einige Wochen später berichteten. Kurt Landauer war noch bis mindestens Mitte der 1930er im Klub aktiv. Die Nazifizierung des FC Bayern und der Ausschluss seiner jüdischen Bürger verlief eben nicht so schnell und reibungslos, wie der „Spiegel“ und sein Herzog suggerieren.


    Herzog konstatiert: „Eine Heldengeschichte des FC Bayern gibt es nicht.“ Eine solche hat auch niemand behauptet. Nicht der Landauer-Film, der tatsächlich historische Ungenauigkeiten beinhaltet, aber es ist halt „nur“ ein Spielfilm; nicht Dirk Kämper, Autor der ausgezeichnete Biografie „Kurt Landauer – Der Mann, der den FC Bayern erfand“, nicht Andreas Wittner vom FC Bayern-Archiv, nicht das Münchner Stadtarchiv und ich auch nicht



    Damit ist eigentlich alles gesagt. (was ich auch schon in kurzform, auf der letzten Seite geschrieben habe)


    natürlich gab es im Laufe der Zeit auch beim FCB Nazis. Das ist 0,0 verwunderlicher, da stramme öffentliche Opposition gegen das Regime den Weg ins KZ bedeutet hätte. Im Rahmen seiner Möglichkeiten hat der FCB aber wesentlich "langsamer" mitgemacht bzw. auch zu späteren Zeiten so gut es ging Distanz gehalten.


    Hätten alle Institutionen - vor allem die die damals auch so etwas wie Einfluß hatten- ähnlich wie Bayern München so gehandelt, dann wäre die Geschichte sicher anders gelaufen.