Posts by langesduerresmueller

    Meine Meinung: Mario Götze war wirklich nicht gut beraten, als er Dortmund verlassen hat. Aber kann man es ihm verübeln, dass er dem Ruf des großen Geldes gefolgt ist und sein Glück bei einem vermeintlich noch größeren Club gesucht hat? Und kann man es ihm verübeln, wenn er jetzt endlich wieder spielen möchte? Der Ausflug zur Nationalmannschaft wird ihm hoffentlich gut tun. Ich wünsche ihm vor allem Gesundheit und eine gute EURO 2016.

    Gerade ihm hätte ich so sehr einen großen Titel gegönnt!! Nun wird das wieder nichts!!
    Aber menschlich bleibt er einer der Größten. Ich hoffe, dass dieses unsagbare Pech(?)
    die psychische Belastung für ihn nicht unerträglich werden läßt.
    Gerade deshalb braucht er jetzt noch mehr Unterstützung der Fans

    Gar mancher fragt sich doch, ob Pep Guardiola wirklich zu den Bayern passt. Nicht einmal nach zwei Jahren scheint das klar zu sein! Wie soll man das da von Jürgen Klopp wissen. (Mein Gefühl sagt mir allerdings: Nein, er passt nicht zu den Bayern, eher zur Nationalelf)

    Ruhig Blut! Jetzt warten wir doch alle erst einmal den Verlauf der Saison ab. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob sich Trainer pauschal in die Kategorie gut oder schlecht einteilen lassen. Ich würde eher von passenden und unpassenden Trainern sprechen.

    Es fällt mir schon schwer, im Hinblick auf das Spiel am Mittwoch optimistisch zu sein. Ich kann mich nicht erinnern, wann der FCBayern das letzte Mal die Rolle des Underdogs innehatte. Vielleicht ist aber gerade die Unwahrscheinlichkeit eines Erfolges das stärkste Argument für diese MANNSCHAFT.

    Soviel ich weiß, ist Pep Guardiola trotz aller Fußballbesessenheit ein Mensch,
    der nicht nur an Fussball denkt. Das konnte man heute gut beobachten. Wäre
    es nicht möglich, dass es ihm schon in den vergangenen Wochen schwer fiel,
    sich auf seine Arbeit als Trainer zu konzentrieren. Das wäre nur zu verständlich.
    Deshalb zitiere ich ganz bewußt an dieser Stelle ein spanisches Gedicht,
    in dem es nicht um Fussball geht, sondern um das Leben…(Welches einem
    in manchen Momenten selbst den Fussball verleiden kann.)


    Yo no soy yo.
    Soy este
    que va a mi lado sin yo verlo;
    que, a veces, voy a ver,
    y que, a veces, olvido.
    El que calla, sereno, cuanda hablo,
    el que perdona, dulce, cuando odio,
    el que pasea por donde no estoy,
    el que quedará en pié cuando yo muera.


    von Juan Ramón Jiménez


    Ich bin nicht ich.
    Ich bin jener,
    der an meiner Seite geht, ohne daß ich ihn erblicke,
    den ich oft besuche,
    und den ich oft vergesse.
    Jener, der ruhig schweigt, wenn ich spreche,
    der sanftmütig verzeiht, wenn ich hasse,
    der umherschweift, wo ich nicht bin,
    der aufrecht bleiben wird, wenn ich sterbe.


    (übersetzt von Hans Leopold Davi)

    ...gehört wirklich zum Unangenehmsten, was der sogenannte Profisport zu bieten hat. Leider bringt es aber gar nichts, wenn die gegnerische Partei sich darüber aufregt. Gerade diese Unsitte muss von den eigenen Fans und Verantwortlichen geächtet werden.
    Ich habe mal gelesen, dass in England "Schwalbenkönige" von den eigenen Fans am lautesten ausgepfiffen werden. So sollte es auch bei uns üblich sein.

    Nach der bitteren Niederlage gestern (bitter deshalb, weil die Mannschaft des FCB ausgerechnet im Finale unter ihren Möglichkeiten blieb) fällt es mir im Moment sehr schwer, mich auf die WM zu freuen.
    Für die vielen jungen Spieler im deutschen Team kommt dieses Turnier einfach zu früh, um im Titelrennen ein ernsthaftes Wort mitreden zu können. So geht es meines Erachtens für diese in erster Linie darum, weitere Erfahrung auf internationaler Bühne zu sammeln, um dann in 4 Jahren unter neuer Trainerführung den großen Coup landen zu können.
    Weltmeister in Brasilien zu werden, macht sich eh viel besser...Meine Favoriten in Südafrika sind England und Argentinien (trotz Maradona)

    Ganz ehrlich: Mit dem Interview, welches Philipp Lahm gegeben hat, wäre er in keinem Verein der Welt positiv oder zumindest neutral bewertet worden. Man stelle sich vor, er hätte sich ähnlich zur deutschen Nationalmannschaft geäußert...aber egal: die Reaktion des Vorstandes mit ihren Drohgebärden (Zitat Hoeneß "Er wird es noch bereuen!" ) kann man nur noch als infantil bezeichnen. Wie beleidigte alte Herren, ängstlich besorgt um ihre Spielzeugeisenbahn...
    Nein, ich wage mal zu behaupten: Weder der Trainer, noch die Mannschaft noch das Umfeld ist für sich genommen schlecht; schlecht ist lediglich die Stimmung und zwar gründlich schlecht. Da kann einfach keine Freude aufkommen, weder auf dem Spielfeld noch auf den Rängen.

    Am Donnerstag las ich einen interessanten Kommentar zum FCB in der SUEDDEUTSCHEN. Leider ist mir der Name des Journalisten entfallen.
    Z.B. wurde darin bemerkt, dass es beim FCB offensichtlich mehr darum geht, den Mythos der Vergangenheit zu verwalten, als wirklich etwas Neues zu schaffen...
    Beide, Klinsmann und van Gaal, sollten dieses "Neue" ja hervorzaubern. Wie aber soll das gehen, wenn von der oberen Etage letztlich immer nur der kurzfristige Erfolg anvisiert wird?