Posts by blacky1958

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht.

    Eher tendiere ich dahin, dass der Präsident qua Amt für die Ruhe verantwortlich ist.

    Dass möglichst wenig nach außen kommt.

    Dass unterschiedliche Positionen intern miteinander kommunizieren.

    Ich glaube, das Problem, das manche jetzt mit ihm haben, ist der Maßstab UH.

    Und der hat sein Amt als Präsident missbraucht.

    Er biegt sich die Sachen immer gern so zurecht, wie er sie braucht.

    Was er getan und gesagt hat, wie er sich selbst öffentlich inszeniert hat mit Positionen zu allem und jedem, ist nicht die Aufgabe des Präsidenten.

    Das wusste er auch.

    Als er selbst nämlich noch Manager war und FB Präsident, hat er den (was für eine Anmaßung!!!!) öffentlich gemaßregelt, er habe zum operativen Geschäft öffentlich zu schweigen..

    Das galt aber nur so lange, bis er Präsident wurde.

    Dann war das natürlich schlagartig anders.

    Was ich damit zur aktuellen Situation sagen möchte:

    der Präsident tut gut daran, sich öffentlich wieder mehr zurückzuhalten.

    Richtig gut auf allen Ebenen kann es aber erst wieder werden,

    wenn UH nicht mehr sv Präsident ist und nicht mehr im Aufsichtsrat sitzt.

    Bis dahin müssen leider sowohl der aktuelle Präsident als auch der SV immer mit dem Urteil leben:

    eigentlich entscheidet eh alles UH.

    Obs stimmt oder nicht, spielt keine Rolle.

    UH hat jahrelang alles dafür getan, dass dieser Eindruck entstehen muss.

    Man muss einen gesunden Mittelweg finden und immer versuchen, ein paar junge Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Mit 11 jungen Spielern holt man obv. keine Titel. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass man den Vertrag mit Boateng nicht verlängert, da ein Nianzou - perspektivisch gesehen - mehr Potenzial hat. Zudem haben wir auch ohne Boa mit Süle, Hernandez und Upamecano 3 starke IV in unserem Kader.

    Ob Süle nochmal ein 'starker IV' wird, war in dieser Saison bislang nicht zu sehen. Wenn er das Niveau spielt, was er in dieser Saison tut, hätte JB uns auch allein aus dieser Sicht erheblicher besser getan.

    Also: die Unbeherrschtheit und den Jähzorn von UH mit der freundlichen Souveränität von FB zu vergleichen ist schon abenteuerlich.


    Zum Thema:

    wir sind ja so oder so auf das angewiesen, was die Medien dazu schreiben.

    Lesen kann ich jedenfalls, dass die öffentliche Wirkung auf seine Aussagen zu JB ein entscheidender Grund für das Ende bei RTL gewesen seien.

    Aber was 'die Wahrheit' ist, weiß ich nicht.

    Ich frage mal so: Ist das jetzt nicht reine Spekulation von dir?


    Zumal unser Präsident doch erklärt hat, dass alle Verantwortlichen sich einig gewesen seien, mit Boa nicht zu verlängern.

    Naja, natürlich hat er das gesagt.

    Das haben wir alle gehört und gelesen.

    Aber was soll - wie auch immer die Sache gelaufen ist - der Präsident denn auch anderes sagen?

    Die Reaktionen von HF lassen eher nicht darauf schließen, dass da ein gemeinsamer Beschluss gefasst wurde, zu dem auch er zugestimmt hätte.

    Das wollte uns der Präsident verkaufen.

    Nach den Reaktionen von HF glaube ich das schlicht nicht.

    Die von mehreren Medien überlieferte Variante, auf die hier hingewiesen wurde - es gab ein Gespräch zwischen KHR, HF und HS mit noch nicht finalem Ausgang; und HS hat dann Fakten geschaffen zu einem ziemlich schrägen Zeitpunkt - scheint mir besser zu den Reaktionen von HF zu passen.

    Ich kann das nicht beweisen, nur versuchen, die Vorgänge und jeweiligen Reaktionen irgendwie zu sortieren.

    Ich war ja nicht dabei.

    Aber dass ein Präsident dieses Kalibers vor allem ein Peacemaker ist, verstehe ich und mache es ihm nicht zum Vorwurf.

    Intern laufen die Dinge aber wohl doch anders, als er uns glauben lassen möchte.

    Fehler eins: Nicht DER Trainer hat die Titel geholt, sondern alle Beteiligten (sogar NK hat einen kleinen Anteil). Flick natürlich in besonderem Maße. Vor allem aber natürlich die Mannschaft.


    Fehler zwei: Für Mobbing gibt es nicht einmal Hinweise. Er hat, das gilt als gesichert, Differenzen mit seinem direkten Vorgesetzten. Das kommt nun einmal vor. Falls er geht, dann also sicher nicht, weil er "rausgemobbt" wurde, sondern weil er Alternativen hat, die sich einem Trainer bestenfalls einmal in seinem Leben bieten.

    Ich wiederhole das gern nochmal:

    ich sehe das anders.

    Der Job als Bundestraiern ist NICHT die Ursache für das aktuelle Dilemma.

    Höchstens so etwas wie ein Katalysator - und am Ende wenn man will: ein Druckmittel.

    Die Ursache ist die schlechte Zusammenarbeit, fehlende oder schwache Kommunikation zwischen Trainer und Sportvorstand - und (meine persönliche Meinung) niedrige Kompentenz bei Letzterem.

    Das Problem wäre auch ohne Jogis Rücktrittsankündigung aufgetreten (und gab es auch schon vorher).

    Dass vor allem die Medien das jetzt damit pushen, ist klar.

    Stimmt so aber mMn nicht.

    Aktuell ist das aber ja ein Klassenunterschied.

    Die Eintracht spielt eine überragende Saison, sind personell vom Tor bis in die Spitze sehr gut personalisiert.

    Und seit Jahren sind die eine ernst zu nehmende Mannschaft,

    hätten fast die EL gewonnen, waren jedenfalls ganz schön nahe dran,

    haben den DFB Pokal gewonnen.


    Von außen betrachtet (!!!) ist das nicht nachzuvollziehen.

    Für die Eintracht tuts mir Leid, dass gerade jetzt prägende Figuren gehen und niemand weiß, wie es wird.

    Mit der Truppe - zusammengeblieben - wäre echt was möglich.

    ... und er ist aktuell deutlich unser bester IV!

    terracotta

    Das sind schon eigenwillige Begründungen. Es geht ja auch darum, zu wem Du - gefühlsmäßig - tendierst.


    Aber zweimal ist es das Geld - bei ManCity und Paris. Da kommt das Geld von außen.

    Bei Chelsea - woher kommt da noch mal gerade das Geld?

    Und wie ist es mit madrid und den Umgang mit Geld?

    Ach, und Chelsea spielt keinen attraktiven Fußball. Ok.

    Aber Man City schon - aber da war das ja mit dem Geld.

    Und Madrid ist sympathisch, weil sie dreimal die CL gewonnen haben wir erinnern usn dezent an so manche Partie und tolle SR-Leistungen dazu.

    Bei Madrid imponiert die Leistung von Ramos - ok.

    Und DeBruyne?


    Naja, jeder wie er mag.

    moenne

    Dem will ich grundsätzlich gar nicht widersprechen.

    Natürlich kann der Trainer aus unterschiedlichen Gründen nicht das entscheidende Gewicht haben, wenn es um Transfers geht.

    Das hat ja mehrere Aspekte und der Trainer sieht vor allem die sportliche Bedeutung, weniger die finanzielle.

    Keinem Trainer ging das hier anders.

    Warum ist das jetzt so ein Thema hier?

    Was ist jetzt anders als sonst?


    Hatten wir noch nie einen anspruchsvollen Trainer, was Spieler angeht?

    Oder war noch nie einer so 'beleidigt', um seinen Frust über diese Dinge öffentlich zu machen?

    Oder hatten wir noch nie einen kommunikativ so inkompetenten SpoDi (oder wie immer vorher die Bezeichnung lautete)?


    Was mich zu meinem Post vorhin veranlasst hatte, war - wenn denn die Sportbild den Ablauf korrekt wiedergibt - dass es bzgl. JB ein Dreiergespräch gab, in dem KHR noch um Zeit gebeten hatte, womöglich Vertragsanpassung zu überlegen. Womit HF dann erst einmal hätte leben können/müssen.

    Und wenn vor Ablauf solch einer Frist, HS die Akte schließt.

    Eigenmächtig.

    Gegen das Votum von KHR - wie soll ein Trainer damit umgehen?

    Und HS ist sein Vorgesetzter?

    Wenn es denn so wäre.

    Wir wissen es nicht.

    Aber wenn ein Mensch sich fühlt, als sei das hier 'sein' Verein, also sozusagen sein Besitz,

    und wenn der sich benimmt wie ein Gutsherr ältester und schlimmster Prägung,

    dann würde das nicht verwundern.

    Dass sein Lakai dann handelt, gegen das Votum des Vereinsvorsitzenden und nichts befürchten muss, weil er den Patriarchen hinter sich weiß,

    dann sind wir mit diesem Verein grundsätzlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

    Naja, als Mist sollte nun auch nicht alles reflexartig beschrieben werden, was der fan postet.

    Ich wollte an sich mit meiner Bemerkung gar nicht werten, was ein Vor- oder Nachteil sein könnte, physisch oder psychisch.

    Ich wollte darauf hinweisen, dass die Vorbereitung auf diese Saison alles andere als normal war und uns anders betroffen hat als alle anderen Teams.


    Ja, Leipzig hat auch in Lissabon gespielt,

    ist etwas eher ausgeschieden,

    war nicht im Pokalendspiel,

    hat nicht den Supercup gespielt,

    weder in der Bundesrepublik, noch in Europa,

    hat nicht um den Weltpokal gespielt.


    Da gibts schon noch Differenzen.


    Und doch: Ja, beide Teams sind trotz (wegen?) der höheren Beanspruchung und des größeren Erfolgs die dominierenden Teams in der BuLi, sie sind einfach so viel besser, dass nicht mal der äußere Nachteil die Positionen nachhaltig verändern kann.

    Das wollen wir ja nun wirklich nicht hoffen. Schon jetzt steht fest: Flicks erste vollständige Bayern-Saison ist mit max. einem Titel maximal eine durchschnittliche.

    Die Aussage hängt aber stark an der Definition 'vollständige Bayern-Saison'.

    Wenn für Dich die Saison mit dem 1. Spieltag beginnt = ok.

    Für mich gehört die Vorbereitung dazu.

    Und die hatte er faktisch nicht.

    Und zwar als einziger in der gesamten BL nicht.

    airlion2.0

    Naja, vielleicht ist die Sache einfach nicht so unkompliziert.

    Und darum haben wir als Fans auch unterschiedliche Meinungen - und positionieren uns unterschiedlich.


    Ich glaube, dass HF hier sehr gerne Trainer ist und bleiben möchte.

    Ich glaube, dass er gut mit den Spielern klar kommt und sie sehr überwiegnd mit ihm.

    Die grundlegende Basis für eine Zusammenheit mindestens in Vertragslänge ist da, womöglich sogar länger.


    HS aber stellt für ihn, je länger je mehr, ein Problem dar.

    Wohl passen die Erwartungen an die Kaderzusammenstellung nicht zusammen.

    Und wenn diese Differenzen am Ende mit der Hierarchie geklärt werden - und nicht mit Kompetenz und Sachverstand, dann beeinträchtigt das die Freude an der Arbeit.

    Also: wnen Du Dich jemandem unterordenen musst, der Dir vorgesetzt ist, dem Du aber vom Intellekt und der Kompetenz überlegen bist (was ich glaube und behaupte), dann ist das Tagesgeschäft innerlich eingeschränkt.


    In diese Phase - aufgesetzt oder nachgeschoben, nicht ursächlich (!) - kommt die vakant werdende Stelle als Bundestrainer.

    Die befeuert das Problem, hat es aber nicht geschaffen.


    Ich persönlich würde mir wünschen, dass HF das tut, was er gene möchte, nämlich hier Trainer zu sein.

    Und da ich die Besetzung des Spodi oder SV vom ersten Tag an für einen katastrophalen Fehler hielt und mich jederneue Tag in dieser Sache bestätigt, würde ich mir da eine Neuorientierung wünschen.

    Nicht, weil HF die Macht des SV mitübernehmen sollte, sondern weil es dort mit einem sachlichen und kommunikativen Profi besser funtkionieren würde.


    Das ist meine Meinung - mehr nicht.