Posts by oxymoron

    War schon ein recht intensiver Transfermarkt mit vielen namhaften Spielerwechseln


    Messi Ronaldo Griez Alaba Boa Upamecano Sabitzer Lukaku Ramos Hakimi Wijnaldum Donnarumma Aguero Sancho Grealish Varane Saul etcetcetc


    Absehbar 2022

    Mbappe Haaland Pogba Bale Isco Pjanic Modric Cavani Hazard Dybala Tolisso etcetcetc

    Möchte dich ungern korrigieren, aber hinsichtlich des Verstoßes gegen das UEFA-Wertschätzungskonzept würde ich den Namen Alaba vor Messi, Ronaldo und Griez auflisten.

    Die letzten 100-200 Seiten haben jetzt nicht viel Neues in Sachen Wechsel hervorgebracht, aber nun könnte es doch noch etwas delikat für unseren Jungen werden: Real, Barca, Chelsea, City, ... sie alle würden in der Super League spielen. Er ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, nun, die wird er vermutlich bekommen. Aber vielleicht ohne Nationalteam oder spanische Liga...


    Auf der anderen Seite: vielleicht wollte Real nie in der Super League spielen aber aufgrund der einmaligen Chance einen Alaba in ihrem Team zu haben, wurden sie jetzt finanziell gezwungen der SL beizutreten. Hmm.... und Barca, Chelsea und City ditto, weil sie im Wechsel-Poker mitmischen wollen. :/


    Nein, Spaß beiseite, ich finde nur die Konstellation interessant, weil dies vermutlich von Zahavi und der Alaba-Familie nicht vorhersehbar war. Mich persönlich würde es stören, wenn ich auf einmal nicht in der spanischen oder englischen Liga spielen dürfte. ?(

    si tacuisses, philosophus mansisses

    äääähm, nö, wäre er so oder so nicht mehr - kriegst trotzdem ein Like, da du das Niveau dieses Postings bzw dessen Verfasser zu retten versuchtest und trotz misslungener Wiederbelebungsversuche einen Fünkchen Intelligenz zurückgelassen hast. Ehrenwerter Versuch, aber es ist leider zwecklos... :P

    noname : der David wird vermutlich hier im Forum nicht immer ganz fair behandelt, das mag durchaus sein. Neutral bewertet zeigt er ganz klar eine aufsteigende Tendenz: von den letzten 6-7 Spielen war nur ein sehr schwaches dabei, nämlich gegen Hertha. Und ja, wir spielen auch ohne ihn manchmal grottenschlecht (siehe Kiel) und das zeigt auch, dass nicht er allein ein Problem darstellt. Einsatz / Leistung passen wieder sehr gut und wir hoffen alle, dass das mehr oder weniger bis zu Saisonende so bleibt (denn jetzt kommen wieder entscheidende Wochen und teilweise unangenehme, direkte Duelle).


    Warum hier aber die letzten 150 Seiten sehr viel Unmut geäußert wurde, solltest du auch nachvollziehen können. Wir alle waren bei den Vertragsverhandlungen nicht dabei und hier werden überall Summen genannt, die ohne richtige Quelle einfach nur im leeren Raum schweben. Aber man darf niemals vergessen, dass es hier um die Familie FC Bayern geht! Ich sage bewusst Familie, da David diesen Ausdruck genauso betont hat. Und unserem UH kann man nachsagen was man will, die Prioritätensetzung hat er stets vorgelebt: als erstes steht immer das Persönliche, also der Mensch mit seiner Familie im Mittelpunkt. Wenn es einem nicht gut ging (Verletzungen, pers. Rückschläge, etc), war bzw. ist unser Verein da. Und da gehts eben nicht nur ums Geschäftliche. Beim Geschäftlichen, so glaube ich, sind sich hier dir meisten einig, dass es um die Erbringung von Leistungen auf Vertragsbasis geht. Sozusagen: ich biete dir X und du gibst mir Y. Es ist immer ein Geben und Nehmen und wenn eine Partei denkt, dass sie zu viel gibt und zu wenig dafür zurückbekommt, dann soll/muss das auch kommuniziert und schlussendlich auch eine Entscheidung getroffen werden. Und das haben auch beide Seiten gemacht und ich bin ehrlich gesagt richtig froh, dass der FC Bayern hier eine klare Linie gezogen hat über welche man nicht mehr (mit)gehen kann.


    Es gibt nur dabei eine Sache, die richtig schwer wiegt und für Unverständnis sorgt: wie kann man auf der einen Seite das Wort „Familie“ in den Mund nehmen, von Werten und der Liebe zum Verein reden und auf der anderen Seite mit einer geladenen 44er-Magnum a la Zahavi zum Verhandlungstisch gehen und jetzt Mal ordentlich „Wertschätzung“ verlangen? Gründe: „naja, damals habt ihr keine Ausbildung bezahlen müssen und in der Vergangenheit bin ich nicht fair bezahlt worden. Außerdem sehe ich mich leistungsmäßig in der Liga von XYZ und summa summarum macht das eben 123.456.789 Kaiser-Franz-Josef-Schillinge!“


    Ich mag die Firma bei der ich arbeite und ich darf zurecht glücklich sein, dass dort viel auch einfach nur mal ein Geben/Nehmen ist. Klar, es gibt schlechte Zeiten in denen ich am Anschlag bin und durch das viele Projektmanagement ständig unter Druck bin, aber insgesamt ist es doch recht lässig. Ich bin sicherlich auch etwas unterbezahlt und könnte wahrscheinlich eine ordentliche Gehaltserhöhung verlangen, aber ich sag mal so: es fühlt sich wie eine eingeschworene Familie an und ehrlich gesagt brauch ich nicht mehr Geld zum Leben. Niemand würde sich aber groß beschweren, wenn ich jetzt mal mehr € verlangen würde. Aber wenn ich wie mit einer 44er-Magnum bewaffnet zum Verhandlungstisch komme und dann noch utopische Geldsummen verlange (weil irgendein anderes Unternehmen würde dies bezahlen und außerdem hab ich ja damals vor 10 Jahren so viel mehr geleistet und so wenig verdient), dann hört bei mir nicht nur das Verständnis auf, da hört bei mir auch der Familienbegriff auf.


    Und da es in der Geschäftsfeld Usus ist, dass leistungsbezogene Verträge nicht hauptsächlich retrospektiv betrachtend angelegt werden (was interessiert ein Unternehmen, ob ich vor 7 Jahren mehr geleistet habe als eigentlich verlangt wurde?), sondern zukunftsbasiert sind (sprich: wo stehen wir heute? Was kannst du momentan bzw in Zukunft leisten?), bewerten sehr viele Leute hier die Leistung von David nicht hinsichtlich seinem derzeitigen Gehalt, sondern mit seiner Wunsch-Vorstellung. Und das zurecht! Denn da tut sich eine große Lücke auf, die man weder mit „Familie“, „Wertschätzung“ oder der Auswahl der falschen Berater auffüllen kann.


    Wir sind definitiv keine Hater, wir lieben einfach unsere Familie!

    Also wir können ja unsere Mannschaft von Spiel zu Spiel zerpflücken und ein um andere Mal uns auskotzen, wie schlecht wir doch seit Monaten spielen, aber ....


    6 Trophäen !!!! Gänsehautentzündung a la Scholl.... enough said...


    Danke an den GANZEN Verein!! Und ich meine wirklich alle hier, vor allem auch diejenigen, die nicht immer im Rampenlicht stehen und wirklich harte Arbeit im Hintergrund machen. Vom Jugendtrainer, Physiotherapeuten, Bus-Chauffeur bis zum Reinigungsdienst! Ihr alle seid Teil der Familie und habt euren Anteil dazu beigetragen, dass wir so etwas erleben durften!! Das war mehr als wir uns jemals erhoffen durften! :thumbsup:8):love:

    Also ich will mal für 5 Sekunden lang die Bayern-Brille absetzen und mal so versuchen das Spiel neutral zu bewerten, aber Fakt ist: verdient hätten es die Mexikaner nicht. Da kam in den letzten 89 Minuten einfach zu wenig. Kaum Torschüsse, wenig gefährliche Ansätze und in Summe haben wir das Spiel schon klar im Griff. Der Sieg ist absolut verdient, unabhängig davon, ob wir besser spielen müssten.

    Nächste Auszeichnung von den europäischen Nachrichtenagenturen - "Europas Sportler des Jahres" mit 180 Punkten (4 Punkte vor Hamilton und 11 Punkte vor Duplantis). Völlig verdient, wundere mich aber umso mehr um den knappen Vorsprung.


    Gratulation!

    Ich persönlich sehe die Situation um David Alaba folgendermaßen - und ich versuche bewusst hier die "rot-weiß-blaue Bayern-Brille" abzulegen und auch gute Gründe zu finden, unseren Verein zu verlassen. Ich fange lieber mit dem negativen Szenario an, um die Sache objektiv anzugehen:


    VEREINSWECHSEL:

    Zwei Vereine kommen für mich in Frage, welche das Interesse Alabas auf sich ziehen könnten und ein Verein hat heute einen wichtigen Etappensieg errungen: Real Madrid und Manchester City. Fangen wir bei Letzterem an: bei ManCity habe ich gehofft, dass sie die zwei Jahre für die CL gesperrt sein würden, aber da dies heute zurückgestuft wurde, sehe ich diesen Verein in mehrfacher Hinsicht als brandgefährlich für einen Abgang. Einerseits kann David Alaba gehaltsmäßig in einer komplett anderen Liga spielen, andererseits kann er zu Pep Guardiola zurück (ich weiß nicht wie die Bindung zu seiner Person damals war). Ich bin mir sicher, dass Pep ihn haben und auch finanziell locken will, da der große Erfolg seinerseits in England bisher ausblieb. Auch wenn es diverse Meldungen gab, dass es Alaba nicht nach Englang zieht, kann ich ihn mir sehr gut dort vorstellen. Überdies könnte er so zumindest einmal in seiner Karriere in eine andere Fußballliga unternehmen, was sicherlich auch ein Reiz sein könnte. So gesehen sehe bin ich mit der Entscheidung heute, dass ManCity mit 10 Mio. EUR Strafe weggkommt, nicht zufrieden. Der andere Verein wäre Real Madrid, aus ähnlichen Gründen: andere Liga, mehr Gehalt und er kann unter Zinedine Zidane spielen, welcher jetzt schon einen Legendenstatus als Trainer und Spieler hat. Außerdem wäre Spanien die Liga, die Alaba sicherlich bevorzugen würde.


    Bei allen anderen Vereinen sehe ich mehr Nachteile als Vorteile für Alaba. So wäre Liverpool nicht ideal, da die Abwehr dort sehr stabil wirkt und keiner Änderung bedarf. Barcelona ist klarerweise auf dem absteigenden Ast: Messi spielt nicht mehr so wie früher und das System funktioniert nicht mehr. Ich denke nicht, dass er dort Erfolge und Trophäen einsammeln kann. Bei PSG kann er zwar viel verdienen, aber ob ihn die französische Liga wirklich reizt, bezweifle ich. Juventus wäre noch eine Option, wobei ich auch hier bezweifle, dass diese Interesse haben.


    MIA-SAN-MIA:

    Wäre ich in Davids Position, wäre die logische Konsequenz, dass ich beim FCB bleiben würde. Und das sage ich nicht als Fan, sondern einfach objektiv auf Fakten basierend. Hier wird er menschlich und sportlich extrem wertgeschätzt und er kann jetzt noch einmal wirklich sehr gut Kohle verdienen. Er fühlt sich hier wohl und hat mit Davies einen Zögling, den er weiter aufbauen kann (so wie Ribery einst ihn aufgebaut hat). Aber unabhängig vom Geld oder der faulen Bequemlichkeit wegen einfach zu bleiben, sehe ich einen wichtigen Grund, warum er eigentlich nicht gehen darf: er kann mit Messi oder Ronaldo spielen, er kann bei ManCity Erfolge feiern und die PL + CL gewinnen, aber was er bei keinem anderen Verein der Welt kann ist, dass er einen Legendenstatus erreichen wird. Toni Kroos hat zwar Trophäen ohne Ende, aber er hat und wird nicht den Status eines Oliver Kahns erreichen. Durch den Wechsel verliert man einfach auch ein Stück weit Ansehen. David steht bei 9 Deutschen Meisterschaften und jetzt malen wir mal eine bitterschwarze Zukunft an die Wand (auch wenn sie unrealistisch ist): selbst wenn Dortmund 3 Meisterschaften, Leipzig 1 MS und Vizekusen 1 MS gewinnen, bleiben ihm noch mindestens 2-3 Deutsche Meisterschaftstitel übrig. Mindestens 12x Deutscher Meister im Fußball und 17+ Jahre beim gleichen Verein: WER hat das momentan? Selbst wenn die junge Generation diesen Rekord übertreffen sollte, so wird der FCB und seine Fans ihm für immer dankbar sein. Ihn wird man europaweit überall als einen DER Münchner Urgesteine kennen und er wird somit auch bei allen anderen Fans in Europa extrem Respekt verdienen. Fußballerherz, was willst du mehr?

    Ich bin ein sehr stiller Leser dieses Forums, möchte zu der aktuellen Situation und zu diesem Thread 2-3 Punkte vermitteln:


    1) ich finde es gut, dass sehr viele User hier die Transfersituation sehr kritisch sehen. Man darf durchaus den eigenen Verein kritisieren und ich muss auch zugeben, dass ich einige Entscheidungen und Aussagen der Vereinsführung absolut nicht verstehe. Und wenn die Medien, die Konkurrenz oder Fans anderer Clubs jetzt den FC Bayern München durch den Kakao ziehen und sich über uns vor Lachen zerkugeln, dann soll es so sein. Da muss man einfach drüber stehen! Solange die Kritik intern sachlich bleibt und ernst genommen wird, wird dies den Verein einen Schritt weiterhelfen (unabhängig davon, ob man zum Lager Guardiola, Kovac oder Ancelotti gehört).


    2) wie im echten Leben zählen am Schluss nur die reinen Fakten. Die Transferperiode ist noch nicht vorüber, abgerechnet wird am Schluss. Dass die Mannschaft schon längst stehen sollte ist klar, dieser Mangel wird sich in der Hinrunde sicher bemerkbar machen. Aber ich werde die Leistung eines H.S., U.H., N.K. und auch der ganzen Mannschaft erst bewerten, wenn alles in Stein gemeißelt ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Salihamidzic nicht mindestens noch 4-5 Transferalternativen vorbereitet hat. Genau wie im normalen Berufsalltag werden für eine Stelle normalerweise sehr viele Kandidaten geprüft und meist 4-5 zu Gesprächen eingeladen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass auch dies hier der Fall ist, denn so fahrlässig kann niemand in der Bundesliga sein.


    3) Die Situation mit Sané sehe ich nicht als Supergau an. Man wollte diesen Spieler, das war klar zu spüren und M. City brauchte einen Ersatz. Man lässt normalerweise den Ast erst los, wenn man den nächsten schon in der Hand hat. Dass dies eine gewisse Zeit in Anspruch nahm, ist verständlich. Zum Glück ist die Verletzung vor dem Transfer passiert, denn viel schlimmer wäre es gewesen, wenn wir Sané für sehr teuer verdientes Geld verpflichtet hätten und die Verletzung beim ersten Bayern-Training passiert wäre. So gesehen: Glück gehabt!


    Denn man hat nach wie vor die Chance eine gute Mannschaft zusammenzustellen! Es gilt sich jetzt zu beweisen, viele Telefonate zu führen, sich intern zu besprechen und alle Optionen aufzulisten. In solchen Situationen zeigt sich, ob die Vereinsführung wirklich professionell arbeiten kann oder nicht. Das gilt auch für uns als Fans! Wir befinden uns quasi in der 83. Minute in einem Spiel, das Spiel ist aber noch nicht vorbei. Abgerechnet wird am Schluss und wenn die Fakten auf eine Niederlage hindeuten, dann muss man dies akzeptieren, sich selber hinterfragen, dies intern diskutieren, daraus lernen und Maßnahmen für die Zukunft ergreifen! Panik, Unmut, Jammerei hilft uns jetzt nicht weiter - warten wir erst mal die nächsten 3 Wochen ab und dann können wir die Situation vermutlich besser bewerten.

    Muss dem zustimmen, das war eine sehr schlechte 1. HZ. Das 0:1 muss er voll auf seine Kappe nehmen. Beim 0:2 gebe ich ihm keine alleinige Schuld, da auch ein Abwehrspieler mal mit nach vorne gehen kann und das Mittelfeld somit automatisch weiß, dass diese Position abzusichern ist. Das war viel mehr kollektives Versagen (da haben mindestens 4 Spieler geschlafen). Dennoch waren insgesamt viel zu viele Unsicherheiten in den ersten 60 Minuten drin...:|


    Ich bin dafür, dass er gegen Köln aussetzt und mal gut trainieren sollte. Mit dieser Leistung nimmt er sich auch einen wichtigen Vorteil bei den Vertragsverhandlungen...