Posts by roadrunner158

    Und für Coutinho wünsche ich mit einen Spielertypen, der dribbelstark, wendig, kreativ ist. Gerne ein Supertalent dass keine akuten Startelfansprüche hat. Rayan Cherki, Jonathan David, Mo Ihattaren oder so die Richtung. Wenn sich da finanziell eine gute Lösung auftut - machen!

    Nicht, dass ich einen der von Dir genannten Namen je gehört hätte - aber den Weg, sich jetzt ein Talent zu holen und aufzubauen, fände ich auch extrem charmant. Wird aber vermutlich nicht passieren, auch wenn wir mit Davies aktuell ein Musterbeispiel dafür haben (wenn auch der Verletzungssituation geschuldet). Warum sowas nicht nochmal probieren?

    Ganz nebenbei: Ich finde, dass wir mit Gnabry den perfekten Backup für Lewandowski eigentlich schon im Kader haben. Er ist natürlich erst mal Winger, bringt aber alle Anlagen dafür mit, auch zentral spielen zu können.


    Blöd nur, dass er selbst immer mal wieder verletzt ist oder aufgrund einer Verletzung eines anderen Wingers auf außen unverzichtbar ist. Aber zumindest letzteres könnten wir mit der Verpflichtung z. B. von Sane lösen. Mit der Offensivreihe Sane - Gnabry - Coman hätte ich in Spielen, in denen Lewandowski eine Pause braucht, kein Problem 😎.

    Ich habe das Gefühl, das hängt auch damit zusammen, dass er seine Wechselabsichten ad acta gelegt hat. Er muss nicht mehr individuell glänzen, um sich für einen anderen Verein zu empfehlen. Jetzt steht der Mannschaftserfolg über allem, da lässt sich gerne mal ein Assist spielen.


    Wie und warum auch immer: Ich bin einfach dankbar, dass der kompletteste MS bei uns spielt, und das großartig.

    Wahnsinn, einfach nur total daneben. Ich weiß gar nicht, über welche Entscheidung ich mich mehr aufregen kann. Die angebliche Tätlichkeit von Wriedt war nix. Und wenn das Foul an Früchtl keine rote Karte ist, dann können wir das auch gleich komplett sein lassen.


    Ich bin wirklich keiner, der Schiedsrichterleistungen zu schnell kritisiert. Fehler passieren, auch in wichtigen Situationen. Aber hier ist die Grenze, bis zu der man "unglückliche" Entscheidungen tolerieren kann, massiv überschritten. Und das "Schöne": Es wird nichts passieren. Wriedt wird gesperrt werden (zwar nur ein Spiel, aber immerhin), und das Foul an Früchtl kann nicht mehr nachträglich sanktioniert werden. Die Punkte sind ohnehin weg. Da ist es mir fast schon wurscht, ob die Schiedsrichterin Konsequenzen befürchten muss, auch wenn diese Dame eigentlich für längere Zeit keine Spiele im Profifußball mehr leiten dürfte.

    Aktuelle "Probleme" möglicher Kandidaten bei anderen Vereinen sind für mich kein schlüssiges Argument gegen sie; ebenso wie ein Erreichen des Viertelfinales unter Flick - bei gleicher, "problematischer" Spielweise wie zuletzt - für mich kein Argument pro Flick wäre. Haben wir nicht Tottenham unter Kovac auswärts weggeschossen? Was soll das aussagen? Chelsea ist aktuell auch keine Übermannschaft. Das "wie" entscheidet!

    Ich denke, wir sind eigentlich nicht weit auseinander. Ich hatte ehrlich gesagt nur nicht Zeit und Muße, einen ellenlangen Beitrag zu schreiben, um meine Sicht ein bisschen differenzierter darzustellen.


    Ich bin kein Freund davon, Spielweise und Ergebnisse als zwei extreme Pole zu betrachten ("Spielweise ist entscheidend!" "Nein, Ergebnisse sind entscheidend!"). Nach meiner Auffassung muss ein Trainer auf beides achten, um beim FCB Erfolg zu haben. Du kannst nicht wunderschönen, dominanten, ballbesitz-orientierten Offensivfußball zelebrieren, ohne Erfolge, also Ergebnisse zu liefern. Eine titellose Saison mag vielleicht verzeihen werden, aber irgendwann musst Du als Trainer des FCB Titel holen. Ebenso wenig kannst Du es Dir als Trainer des FCB auf Dauer erlauben, nur nackte Ergebnisse zu liefern, aber dabei grottoiden Fußball zu praktizieren. "Feiert gefälligst das Double" hat Kovac nicht lange auf unserer Trainerbank gehalten. (Kleine persönliche Anmerkung am Rande: Vermutlich hätte ein Trainer der zweiten Kategorie "Ergebnisse mit Grottenfußball" eine größere Überlebenschance als ein Trainer der ersten Kategorie "toller Fußball ohne Ergebnisse"...)


    Das heißt, dass ich in der Position der Entscheider zum einen auf die Spielweise der Trainerkandidaten achten würde und zum anderen eine Prognose anstellen würde, ob wir mit diesen Trainern auch Erfolge haben könnten. Und das wichtigste Element dieser Prognose ist halt die Performance und die Erfolge der aktuellen Teams der betreffenden Kandidaten in den letzten Jahren. Daher sind aktuelle "Probleme" möglicher Kandidaten für mich sehr wohl ein Baustein in der Beurteilung, wenn es sich nicht nur um einen temporären "dip" in der Performance handelt. Auf was willst denn sonst eine Prognose stützen? Ansonsten könnte man ja auch auf die Idee kommen, einen Trainer zu installieren, der bislang nie dominant und ballbesitzt-orientiert gespielt hat, in der vagen Hoffnung, dass sich das mit besserem Spielermaterial ändert. Oh, wait 8|.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke, dass man sowohl bei Flick, als auch bei Tuchel und ten Hag davon ausgehen kann, dass sie eine dominante und ballbesitzt-orientierte Spielweise wählen werden - so wie es unser Kader benötigt und so wie es sich KHR auch wünscht. Für eine tiefergehende Analyse der Spielweisen dieser drei potenziellen Kandidaten fehlt mir (neben Zeit und Muße) das fachliche Know-How, das einige User in diesem Forum durchaus haben. Ich gehe aber davon aus, dass dieses Know-How auch in unserer Führungsetage vorhanden ist.


    Bleibt nur die Frage nach der Chance künftiger Erfolge, basierend auf einer Extrapolation der bisherigen Ergebnisse. Das ist natürlich bei Flick problematisch, weil es seine erste (75%) Saison als Cheftrainer auf BL-/CL-Niveau ist. Aber auch weder bei Tuchel noch bei ten Hag würde ich vorbehaltlos in Beifallsstürme ausbrechen. Bei Tuchel finde ich - wie gesagt, rein persönliche Meinung - seine Kaderzusammenstellung insbesondere in der Defensive suboptimal und die Leistungen von PSG in der CL nicht berauschend - nicht nur im diesjährigen Hinspiel gegen den BVB, sondern auch letztes Jahr (würde jetzt zu weit führen, aber das war für mich nicht nur einfach Pech und SR-Leistung). Ten Hag ist nach meiner Auffassung dieses Jahr "geerdet" worden. Da stellt sich dann die Frage, die unsere Entscheider beurteilen müssen, wie sehr das damit zu tun hat, dass ihm sein halbes Team weggekauft wurde, oder ob nicht auch mit reinspielt, dass er letztes Jahr mit seinem Team über-performt hat. Da maße ich mir kein Urteil an.

    Wir sind im "Zukünftige Trainer"-Thread tatsächlich wieder bei der Vergangenheitsbewältigung angelangt? Echt jetzt? Wird das euch nicht langsam selbst langweilig?


    Zum Thema:

    Ich habe hier im Forum bei vielen Usern das Gefühl, dass sie, wenn sie einen Trainer präferieren, die Schwachpunkte ihres Favoriten kleinreden oder ignorieren. Das wird der Sache nicht gerecht - bei allen in der Verlosung befindlichen Trainern gibt es Pros und Cons. Es gibt nicht den einen klaren Favoriten, bei dem keine Nachteile erkennbar sind. Ich hoffe, dass unsere Verantwortlichen mit klarem Blick an die Sache rangehen.


    Die Äußerung von KHR sind m. E. durchaus als Fingerzeig zu verstehen. Flick hat den Job noch nicht sicher, aber das Pendel schlägt langsam, aber sicher in seine Richtung aus. Je weniger Alternativen sich aufdrängen, desto eher wird man beim FCB geneigt sein, die Variante Flick zu wählen. Das mag von einigen als "bequem" und "wir haben wieder keinen Plan" gesehen werden; aus meiner Sicht gibt es aber genug Argumente, die für eine Weiterbeschäftigung von Flick sprechen:


    - Die Spieler stehen offenbar vollständig hinter ihm.

    - Die spielerische Entwicklung im Vergleich zu Kovac-Zeiten ist deutlich erkennbar. Klar ist auch, dass die Entwicklung bei Weitem nicht abgeschlossen ist. Ich würde zumindest Stand heute noch nicht die Prognose treffen wollen, dass Flick die Entwicklung nicht mehr weiter vorantreiben kann.

    - Die offensichtlichsten Alternativen ten Hag und Tuchel haben auch keine problemlosen Spielzeiten. Ja, ten Hag wurde der halbe Kader weggekauft, aber auch Flick hat wegen Kadergröße, Verletzungen und Sperren nicht gerade volle Auswahl bei der Aufstellung. Ja, Tuchel dominiert die französische Liga, aber zum einen hat Flick von seinem Vorgänger eine Hypothek für die nationale Liga mitbekommen und zum anderen steht bei Tuchel die internationale Saison auf Messers Schneide, mal schauen, wie das bei Flick bald aussieht.


    Ich sehe das Rennen aktuell ziemlich offen mit kleinem Vorsprung von Flick gegenüber den genannten Alternativen. Klar ist aber auch, dass die Äußerungen von KHR Schnee von gestern sind, wenn wir gegen Chelsea mit mittelprächtiger Leistung rausfliegen oder wenn Flick die nächste Entwicklungsstufe nicht zünden kann. Ich glaube nämlich nicht, dass wir unseren Vorsprung gegen Leipzig über die Ziellinie retten können, wenn wir nicht langsam anfangen, mehr als 45 Minuten guten Fußball zu zeigen.

    Passt halt einfach nicht ins System.

    Nein, das ist mir zu einfach. Es mag auch mit dem System und seiner Position zu tun haben, aber als alleiniger Grund taugt mir das nicht. Ich habe das Gefühl, dass er teilweise zu viel will, teilweise - auch wenn sich das jetzt paradox anhören mag - aber zu wenig tut und sich zu sehr auf seine individuelle Klasse verlässt. In der Mischung aus all diesen und vielleicht noch mehr Faktoren kommt ein verunsicherter und hilfloser Spieler raus, der der Mannschaft kein Jota helfen kann.


    So leid es mir tut: Total verschwendetes Geld (und nicht zu wenig davon), das rausgeschmissen wurde, um angesichts eines ansonsten verkorksten Transfersommer "Stärke" zu demonstrieren.

    Das kann eigentlich nur jemand wissen, der dabei gewesen ist. Da steht nichts von könnte vielleicht etc. da steht ganz klar Flick oder sein Berater haben...


    Das ist mal eine stramme Behauptung. Nun ja, wenn man sowas nicht hinterfragen darf.

    Es ist keine Behauptung. Zum einen aus dem "offenbaren" Grund, den Rodeo_Baierlorzer gerade erläutert hat. Zum anderen, weil in diesem Forum (nahezu) jeder, der einen Post schreibt, nur eine persönliche Meinung oder eine Spekulation äußert. Völlig egal, ob man das jedes Mal gesondert hervorhebt mit "meiner Meinung nach", "könnte", "Ich bin selbst nicht im Besitz von Fakten, könnte mir aber auf Basis von [bitte einfügen] folgenden fiktiven Geschehensablauf gut vorstellen, auch wenn alles natürlich völlig anders gewesen sein könnte" oder was auch immer. Denn wir wissen ja alle nichts, wie Du und ich in schöner Gemeinsamkeit festgestellt haben. Was zum Geier soll ein Post dann sein als eine persönliche Meinung?


    Hinterfragen darfst Du natürlich alles. Das wirkt (!) auf mich (!) subjektiv (!) und ohne dass ich hiermit Fakten behaupten möchte (!) allerdings manchmal anstrengend. Denn Du hast ja keine bessere Basis als derjenige, der das Hinterfragte behauptet hat.

    Rauschberg :


    Ich glaube, Du hast den Sinn meines Posts nicht im Ansatz verstanden. Wir sind beide der Meinung, dass keiner von uns was anderes machen kann als spekulieren. Ich habe nie behauptet, dass Du behauptet hast, dass Du recht hast (manchmal kann der deutsche Satzbau schon anstrengend sein).


    Ich habe mich nur ein wenig irritiert gezeigt, dass Du bei massenhaft Posts, die Dir offenbar inhaltlich nicht gefallen, weil sie auf einer Basis beruhen, die Dir nicht gefällt, auf die gleiche Weise reagierst: "Woher willst Du das wissen? Könnte es nicht sein, dass …?"


    Diese Reaktion ist einfach nicht sachgerecht, weil ja gerade niemand behauptet, dass er etwas weiß. Nichts anderes ist Bestandteil meines Posts.

    Was weißt du denn? Genauso viel wie Eternal, dreydel, erfolgsföhn oder ich - nichts! Wir wissen nichts!

    Genau deshalb finde ich es so irritierend, dass Du mit bemerkenswertem Furor und bemerkenswerter Intensität all diejenigen, die ein bestimmtes Szenario aus unterschiedlichen Gründen (Erfahrungswerte der letzten Jahre, Medienberichte, Glaskugelschauen, …) für möglich oder wahrscheinlich halten, zu widerlegen versuchst.


    All das, was in diesem Forum geschrieben wird, ist persönliche Meinung und/oder Spekulation. Nichts erhebt den Anspruch auf Wahrheit, egal wie oft Posts mit "Fakt ist" beginnen. Es kann gut sein, dass Du mit Deiner persönlichen Meinung, Deiner Spekulation recht hast. Es kann gut sein, dass Rodeo_Baierlorzer , dreydel , ich oder ein x-beliebiger anderer User mit unserer persönlichen Meinung und unseren Spekulationen, die von Deinen abweichen, recht haben. Die höchste Wahrscheinlichkeit hat das Szenario, dass wir alle nur sehr eingeschränkt recht haben und in vielen Dingen mangels echter Kenntnis falsch liegen. Wo ist das Problem? Das ist das Wesen eines Forums.

    Ich gehe davon aus, dass sogar Brazzo fähig genug ist, um hier das einzig Richtige im Sinne des Vereins, der laufenden Saison und der optimalen Trainerunterstützung zu sagen. Und das war: ein simples Ja.


    Keine andere Antwort als dieses Ja würde den Effekt haben, der dadurch erzielt wurde, nämlich die bedingungslose öffentliche Rückendeckung und das Killen des "Bayern sucht Trainer" Themas.


    Und Lügen muss jeder Sportchef, das haben Reschke und anschließend Eberl mal gut erklärt. Das ist keine Blödheit, im Gegenteil. Verstehen wie die Medien ticken gehört zum Handwerk.

    Generell gebe ich Dir völlig recht. Das Problem ist, dass bei mir (!) subjektiv (!) und ohne dass ich dafür echte, gerichtsfeste Belege habe (!), allein auf Basis mehrerer "unglücklicher" Handlungen mittlerweile ein bestimmtes Grundvertrauen in die Entscheidungsträger verloren gegangen ist. Daher bin ich - erneut völlig subjektiv und ohne Belege - gerade bei Brazzo mittlerweile der Meinung, dass er zu strategischen Antworten, die auch mal in den Bereich der Lüge gehen können, tendenziell nicht in der Lage ist. Daher ist es für mich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verbunden, dass das, was Brazzo sagt, auch das ist, was aktuell läuft.


    Nochmal: Es kann alles ganz anders sein. Es können im Hintergrund vielfältige Aktivitäten stattfinden. Brazzo kann die Öffentlichkeit ganz bewusst im Dunklen tappen lassen. Ich kann all das nicht widerlegen. Ich kann nicht beweisen, dass es nicht so ist (wobei es ohnehin ziemlich schwierig ist, etwas, das nicht ist, zu beweisen, aber da wird es jetzt ein wenig philosophisch). Aber eine Extrapolation der Erfahrungswerte aus den letzten Jahren lässt bei mir da eine Skepsis entstehen.

    Wir müssen bei der Trainerverpflichtung ähnlich wie bei Spielern vorgehen und ein klares Profil erstellen und den Transfermarkt weltweit im Blick haben.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur 2-3 Trainer gibt die Bayern München trainieren können. Da muss man ähnliche Datenbanken aufbauen wie bei Spielern und eigentlich ständig ne Liste von 10-20 Personen haben die in Frage kommen.

    Sollten wir in jedem Fall, wenn es das nicht eh schon gibt. Der Trainer ist vermutlich von seiner Bedeutung wichtiger als ein einzelner Spieler. Da darf ich bei der Auswahl nicht weniger Mühe/Professionalität an den Tag legen, als bei der Spielerauswahl.

    Auch selbst Trainer ausbilden muss mittelfristig ein Ziel sein.

    Tun wir doch gerade, denn:

    Sebastian Hoeneß wird befördert, was denn bitte sonst?

    8o

    Und wer sagt uns denn, dass es nicht längst das ein oder andere Sondierungsgespräch gegeben hat - was man ja nicht zwingend den Vögeln von Sportbild und tz auf die Nase binden muss?

    Man kann ja auch mal abwarten, bis die Herren Journalisten im Bett sind und dann mit dem Herren "potentieller Wunschtrainer" und/oder auch dessen Chef mal noch einen Kaffee trinken, wenn man schon eine Woche im gleichen Hotel wohnt.

    Und das Hotel ist groß, Und auch Falk und Co. können nicht überall sein.

    Es ist ein wenig irritierend, dass Du auf etwas erwiderst, das ich nicht geschrieben habe (der kleine Einschub in meinem post war - wie klar gekennzeichnet - ausschließlich zynisch). Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es nicht leicht ist, den richtigen Zeitpunkt zu finden.


    Im Übrigen hätte ich die gleiche Frage, die Rodeo_Baierlorzer gerade eben gestellt hat. Aber unabhängig von der Antwort bin ich sicher, dass Du recht hast.