Posts by denkerundlenker

    Ich kann absolut nachvollziehen, dass man di María für 65 Millionen Euro nicht verpflichten möchte. Eine solche Ablöseforderung würde ich aktuell von allen Spielern, die für uns interessant sein würden, nur für Kevin de Bruyne zahlen. Wenn wir ihn kriegen könnten, würde uns das meiner Ansicht nach mehr helfen als eine Diskussion um di María.


    de Bruyne wäre das letzte Puzzlestück für einen perfekten Kader. ;-)

    Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass man noch einen Spieler holt, aber ich glaube nicht, dass das passiert. Man wird Interesse an Ángel di María gehabt haben, aber so, wie es aussieht, wird er ja zu Paris St. Germanin wechseln. Bliebe noch Kevin de Bruyne, aber den wird Wolfsburg in diesem Jahr wohl nicht nach München verkaufen. Ich vermute eher, dass er nächstes Jahr wieder ein Thema wird.


    Ich tippe, dass man letztendlich niemanden mehr holt. ;-)

    Ich hielte es für einen Fehler, Mario Götze jetzt an einen anderen Verein zu verkaufen. Natürlich haben sich alle etwas mehr erhofft und man kann Götze sicher für die ersten zwei Jahre kritisieren. Man darf aber nicht vergessen, dass er erst 23 Jahre alt ist. Es ist richtig, dass Spieler wie Neymar oder Messi in diesem Alter schon eine andere Klasse haben und ich möchte das auch nicht als einziges Argument anbringen, aber Mario Götze wäre auch nicht der erste Spieler, bei dem erst mit 24 oder 25 Jahren der Knoten platzt. Wir hatten auch jahrelang Bastian Schweinsteiger in unserer Mannschaft, der nicht das abrufen konnte, was er eigentlich kann. Auch Boateng hat das nicht auf Anhieb geschafft.


    Ich würde mir wünschen, dass Götze nicht mehr auf den Flügeln spielt. Er ist nicht unbedingt schnell und kann da einfach seine Klasse nicht so einbringen. Er ist ein Spieler für die Zentrale, auf der Acht oder der Zehn sehe ich ihn viel besser aufgehoben. Dieses Jahr würde ich ihm zur Bewährung sicher noch geben. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass man diesen Verkauf bereut.

    Spielerisch wäre Vidal eine Verstärkung und vor allem auch kämpferisch könnte ich ihn mir toll in unserer Mannschaft vorstellen. Aber ich habe einige Zweifel, ob er charakterlich in unsere Mannschaft passt.


    Rein sportlich bin ich zu 100 % ein Befürworter eines Transfers. Vidal ist ein herausragender Spieler. Man darf nicht vergessen: Genau er ist mit seiner Erfahrung auch jemand, an dessen Seite Spieler wie Sebastian Rode und Joshua Kimmich wachsen können. Das wäre schon eine tolle Mannschaft. :)

    Arturo Vidal wäre für uns ein Spieler, der absolut in die Mannschaft passen würde, finde ich. Er hat seine Klasse nachgewiesen, ist spielstark, ein toller Zweikämpfer und hat sicher Führungsqualitäten. Mit 28 Jahren kann er noch 4,5 Jahre auf hohem Niveau spielen, wenn er sich nicht verletzt. Sportlich wäre das ein meiner Ansicht nach sinnvoller und logischer Transfer. Ob es menschlich passt, kann ich nicht beurteilen. Vor vier Jahren hat er sich sicher nicht clever verhalten, als er uns anscheinend eine Zusage gegeben hat, um dann zu Juventus Turin zu wechseln. Wenn man bereit ist, das abzuhaken, kann er uns weiterhelfen, daran zweifele ich überhaupt gar nicht.

    Es ist völlig normal, dass ein Trainer seine Mannschaft so strukturieren möchte, wie er es für sinnvoll hält. Wenn Bastian Schweinsteiger in den Planungen von Pep Guardiola keine Rolle - oder zumindest nicht so, wie Schweinsteiger es gerne hätte - spielt, dann ist das doch völlig legitim.


    Ich habe eben schon im Schweinsteiger-Thread geschrieben, dass Schweinsteiger für mich ein Spieler ist, der eine Dekade geprägt hat. Seine Verdienste sind unumstritten.


    Aber seien wir doch mal ehrlich: Ist er sportlich unersetzbar? Ich glaube, dass das nicht der Fall ist. Er ist eine Identitätsinstitution, ein Spieler aus der eigenen Jugend. Aber rein sportlich ist er meiner Ansicht nach ersetzbar. Wir sollten uns fragen: Wenn Schweinsteiger nicht aus der eigenen Jugend käme - wäre sein Wechsel dann ein so großer Verlust?


    Vielleicht ist es sogar gut, dass er nicht in drei Jahren frustriert beim FC Bayern München seine Karriere beendet. Dann hätte es geheißen: Der hat auch nicht den passenden Moment zum Wechsel gefunden. Wenn er drei Jahre hier auf der Bank sitzt, bröckelt sein Ansehen viel mehr, als wenn er zu Manchester United geht und dort noch einmal etwas Anderes in seiner Laufbahn sieht.


    Lassen wir es doch einfach gut sein. Fairer als wie es Bayern München und Bastian Schweinsteiger gerade tun, kann man sich doch gar nicht einigen. Shake hands, es waren 13 geile Jahre. Irgendwann kommt Schweinsteiger sowieso zurück.


    Mein erstes fußballerisches Idol war Oliver Kahn. Ich konnte mir noch 2008 nicht vorstellen, wie der FC Bayern München ohne Oliver Kahn sein würde. Aber auch das funktionierte, wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten. Bayern München wird es auch ohne Bastian Schweinsteiger geben und darauf sollten wir den Blick richten: Wie können wir den Wechsel kompensieren?


    Lasst uns nach vorne schauen. Den Blick zurück können wir in der Hall of Fame werfen, in der ein riesengroßes Trikot mit der Nummer 31 hängt, für einen der besten Spieler unserer Vereinsgeschichte. Aber es ist auch ein tolles Merkmal für Stärke, wenn man sagt: Ich möchte noch einmal was Anderes sehen.


    Für mich ist das kein "Tschüss", sondern ein "Auf Wiedersehen".


    Ich kann durchaus verstehen, dass Guardiola Schweinsteiger nicht mehr als Stammspieler sieht. So ehrlich sollte man sein.

    In den 13 Jahren, in denen Bastian Schweinsteiger für unseren Verein gespielt hat, hat er eine tolle Entwicklung erlebt. Lange Zeit wurde er auf den offensiven Außenpositionen im Mittelfeld eingesetzt und konnte dort nie so richtig überzeugen, zumindest nicht dauerhaft. Erst, als Louis van Gaal ihn vor sechs Jahren zum Mittelfeld-Lenker machte, konnte er seine wahre Qualität ausspielen. Er hat sich von einem teilweise auch von mir belächelten Spieler hin zu einer echten Führungspersönlichkeit gewandelt. Sein Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre kann gar nicht hoch genug beurteilt werden.


    Es war eine tolle, eine fantastische Zeit, in der Schweinsteiger eine Dekade geprägt hat und im nationalen und internationalen Fußball als Führungsspieler alles gewonnen hat, was man gewinnen kann. Unabhänging davon, was der Grund für den Wechsel ist - ob er wirklich mal etwas Anderes machen möchte oder ob diese Idee auch von der Rolle abhängig ist, die Guardiola ihm noch zutrauen wollte - bleibt dabei völlig nebensächlich.


    Es ist schön, dass man sich hier ohne Ärger entscheidet, den Wechsel zu realisieren. Schweinsteiger hat ein tolles Ende seiner überragenden Karriere verdient.


    Natürlich ist das ein merkwürdiges Gefühl. Bayern München ohne Schweinsteiger wird ein bisschen anders sein, aber das ist gerade ein Beweis für seine Wichtigkeit und für die Verdienste, die er sich erworben hat. Für mich gehört er auf eine Stufe gemeinsam mit Spielern wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Paul Breitner, Lothar Matthäus oder Oliver Kahn. Eben eine Legende.


    Alles Gute!

    Die Spieler können privat nutzen, was sie wollen. Gigaset wird bei öffentlichen Veranstaltungen genutzt und alles Andere ist Sache der Spieler. Eigentlich keinen längeren Artikel wert.

    Es ist doch völlig legitim, dass Bastian Schweinsteiger sich zu seiner Zukunft zumindest Überlegungen durch den Kopf gehen lässt. Er ist 30 Jahre alt, war in den letzten Jahren häufiger mal verletzt und hat bei Pep Guardiola nicht unbedingt die Rolle, die er selber gerne hätte. Nach so vielen Jahren bei einem Verein kann man da schonmal erwägen, ob es im Ausland auch spannend wäre. Eine neue Chance, in einer europäischen Topliga zu spielen, wird er wohl ncht mehr bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Manchester United in zwei oder drei Jahren noch Interesse an einer Verpflichtung hätte.


    Wenn er den Verein wechseln will, soll man ihn gehen lassen. Sportlich ist er - das muss man einfach deutlich sagen - nicht unersetzbar. Er hat sich hier von einem Jugendspieler zum Nationalspieler über einen Spieler, der nie sein Potenzial abrufen konnte, bis hin zu einem Top-Leistungsträger entwickelt. Schweinsteiger war gemeinsam mit Lahm der Führungsspieler beim Champions-League-Sieg 2013 und beim WM-Titel 2014. Mir wäre es lieber, man geht jetzt anständig andere Wege, als dass Bastian Schweinsteiger noch drei Jahre als Ersatzspieler hierbleibt, unzufrieden ist und am Ende froh ist, seine Karriere zu beenden. Dann soll er lieber noch zwei, drei Jahre in Manchester spielen und vielleicht danach nochmal ganz woanders hingehen. Das wäre eine große Karriere, auch, wenn sie nicht beim FC Bayern München endet.


    Philipp Lahm als Führungsspieler aus der eigenen Jugend des FC Bayern bleibt uns ja erhalten. ;-)

    Genau das meinte Karl-Heinz Rummenigge wahrscheinlich mit der "Geduld", die er bei Transfers forderte. 50 Millionen Euro wären für mich persönlich die Obergrenze für einen machbaren Transfer von Angel di Maria, aber ich kann verstehen, dass der Verein sich da noch zurückhalten möchte. Die Frage ist: Was möchte der Spieler? Wenn Angel di Maria benennt, dass er zum FC Bayern München will, dann wird Manchester über das Thema nachdenken müssen, ob es Sinn macht, einen wechselwilligen Spieler zu behalten oder ob man ihn nicht vielleicht doch für 45 Millionen Euro abgibt. Di Maria könnte dann möglicherweise 12 Millionen Euro in München verdienen und somit zu unseren Topverdienern gleichgestellt sein. Ich hielte das auch für angemessen, sicherlich nicht aufgrund seiner Leistungen in der letzten Saison, aber schon aufgrund seines meiner Ansicht nach großen Potenzials.


    Wenn man ihn wirklich möchte, kann man sich einigen. Aber auch ohne di Maria gibt es Möglichkeiten, die Offensive nochmal zu verstärken. Ich würde mich über diesen Transfer freuen, wenn er finanziell machbar ist.

    Ich tippe, dass noch ein oder zwei weitere Spieler kommen. Man wird sicher noch einmal in der Offensive schauen, aber auch das zentrale Mittelfeld wird weiterhin Thema sein. Vor einigen Tagen schrieb die "Bild", man sei weiterhin an di Maria dran. Wenn man ihn realisieren könnte, wäre das mit Douglas Costa zusammen sicher eine hervorragende Besetzung auf den Flügeln, aber auch in der Zentrale wird man sich umsehen. Egal, ob Schweinsteiger bleibt oder geht, hat man schon gesehen, dass wir auf dieser Position gegen Ende der letzten Saison Probleme hatten. Man hat hier mit Hojbjerg, Kimmich und Gaudino natülich schon Alternativen in der Mannschaft, aber ich vermute, dass man dort jetzt nochmal einen Sprung machen möchte. Wer der Spieler ist, den man holen will, kann ich nicht vorhersagen, möglicherweise Carvalho. Das wäre sicher eine höchst interessante Sache, wenn auch mit 45 Millionen Euro richtig teuer.

    Herzlich willkommen!


    Für mich ein überraschender Transfer, ich hatte dem Gerücht keine Bedeutung beigemessen, bis es dann letzte Woche konkreter wurde. Ich hoffe, er kann seine Stärken hier einsetzen und wird uns überraschen. Man darf gespannt sein. ;-)

    Ich bin mir nicht sicher, was Douglas Costa in München spielen kann bzw. ob er uns weiterhilft. Die Verantwortlichen werden ihn aber öfter gesehen haben als ich und ich hoffe, er wird ein starker Spieler, der in zwei, drei Jahren in etwa auf dem Niveau von Ribéry und Robben spielen kann. Die Ablösesumme ist für einen 24-jährigen brasilianischen Nationalspieler meiner Meinung nach nicht zu hoch.


    Ich hoffe noch auf zwei weitere Transfers. Einen für die Offensive und einen für das zentrale Mittelfeld. Meine Wunschspieler wären di Maria und Carvalho.

    Das ganze Auftreten der Mannschaft war enttäuschend. Man hatte in der Vorrunde auch gegen Serbien und Tschechien kaum die Qualität, das eigene Spiel zu entwickeln. Das ist viel zu wenig für den Anspruch, den eine U21 haben sollte.


    Dennoch sind die U21-Mannschaften nicht unbedingt der Gradmesser für die Zukunft. Natürlich sollte aus dieser Mannschaft ein Teil irgendwann in der ersten Mannschaft spielen, aber es kann immer wieder vorkommen, dass Jahrgänge einfach schwächer sind als andere. "steveaustin" hat es ja richtig gesagt: Wir haben momentan eine goldene Generation. Man kann das nicht so einfach wiederholen und muss sich sicher bei dem ein oder anderen fragen, ob es für höhere Ansprüche reicht. Dennoch wird sich da hoffentlich in den nächsten zwei, drei Jahren noch das ein oder andere tun.


    Aus dem aktuellen Kader sind Spieler wie Emre Can, Ginter, Kimmich, Geis und Arnold für mich Spieler, die zwar viel Potenzial haben, sich aber noch entwickeln müssen, auch, wenn sie schon Bundesligaerfahrung haben. Armin Younes, Korb, Leitner oder Kerim Demirbay sehe ich da schon eine Klasse darunter. Es wird nicht ganz einfach, an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen, das sieht man ja auch bei der A-Mannschaft: Nach den Rücktritten von Mertesacker, Klose und Philipp Lahm fehlt da einfach Qualität, die man erstmal ersetzen muss. Ich sehe deshalb eine gute EM 2016 auch als alles Andere als selbstverständlich.


    Deutschland bräuchte mal wieder junge Offensivspieler, die die Möglichkeit haben, auch international zu glänzen. Das ist im Moment einfach zu wenig und da sehe ich eines der größten Fragezeichen. Wir haben viele talentierte Mittelfeldspieler, aber wenige junge Talente, die reine Offensivspieler sind. Hier muss man handeln.

    Was erwartet ihr? Dass wir 200 Millionen Euro für neue Spieler ausgeben? 60 Millionen für Angel di Maria, 60 Millionen Euro für Kevin de Bruyne, 50 Millionen Euro für Marco Veratti - das funktioniert doch nicht.


    Es kann ja sein, dass Vereine wie Chelsea oder Real Madrid meinen, dass solche Summen nötig sind, aber das heißt noch nicht, dass wir das mitmachen müssen. Ich feiere lieber alle 10 oder 14 Jahre einen Sieg in der Champions-League und weiß, dass wir ihn uns ehrlich erarbeitet haben, als alle vier Jahre und zu wissen, dass wir die Spieler, die wir geholt haben, eigentlich gar nicht bezahlen können.


    Douglas Costa wäre nicht der Hammer-Transfer, den auch ich mir irgendwo wünsche, aber bevor ich 70 Millionen Euro für di Maria ausgebe, investiere ich lieber weniger in Douglas Costa und habe ein Talent, das noch Chancen hat, sich zu entwickeln. Mal sehen, was aus ihm wird.

    Schade, dass Mitchell Weiser sich hier nicht weiter durchgesetzt hat. Aber es ist halt so, dass Bayern München andere Anforderungen an Spieler stellt. Ein Spieler, der es hier schaffen kann und möchte, aber von seinem Vater gesagt kriegt, er müsse "mehr tun", ist dann vielleicht momentan hier nicht richtig. Er ist noch jung, wenn er sich weiter entwickelt, kann er zukünftig vielleicht wieder eine Alternative werden, mal sehen, wie das sich darstellt in drei, vier oder fünf Jahren. :)

    Man kann diesen Transfer sicher kritisch sehen. Er ist nicht immer der sicherste Torwart und fußballerisch natürlich längst nicht so stark wie Manuel Neuer. Ich habe ihn auch als eher "hibbelig" eingeordnet.


    Aber man muss sich halt auch im Klaren darüber sein, dass ein Transfer wie der von Pepe Reina eine Ausnahme bleibt. Das war ein überragender zweiter Torwart - diese sind nicht so leicht zu finden. Letztendlich haben wir einen bundesligaerfahrenen, meiner Ansicht nach durchschnittlichen Torwart geholt. Mit 26 Jahren kann er aber sicher noch einiges von Neuer oder Tapalovic lernen - auch, was Strafraumbeherrschung oder Mitspielen als Torwart angeht.


    Ich denke, dass es eine solide, aber keine überragende Lösung ist. Ich persönlich bin damit zufrieden.


    Willkommen! ;-);-)