Posts by luzerner19

    Söhne Münchens und Umland, meine Brüder! In euren Augen sehe ich dieselbe Furcht, die auch mich verzagen ließe. Und der Tag mag kommen, da der Mut der Bajuwaren erlischt. Da wir unsere Mannschaft im Stich lassen und aller Fanschaft Bande bricht. Doch dieser Tag ist noch fern! Jene Stunde der Königlichen und Intergalaktischen, da das Zeitalter der Bajuwaren tosend untergeht. Doch dieser Tag ist noch fern! Denn heute kämpfen wir! Bei allem was euch teuer ist auf dieser Erde, sage ich: Haltet stand! Menschen aus dem rot-weissen Bayern!

    Söhne Münchens, meine Brüder! In euren Augen sehe ich dieselbe Furcht, die auch mich verzagen ließe! Der Tag mag kommen, da unser Mut erlischt, da wir unsere Gefährten im Stich lassen und aller Freundschaft Bande bricht, doch dieser Tag ist noch fern! Die Stunde der Wespen und Bienen, da das Zeitalter der Bajuwaren tosend untergeht, doch dieser Tag ist noch fern, denn heute kämpfen wir! Bei allem, was euch teuer ist auf dieser Erde, haltet stand, Menschen aus Bayern!

    Robben hat einfach Eier, das ist so einer, bei dem merkst du, wie ehrgeizig er ist und dass er immer gewinnen will. Klar ist er manchmal zu egoistisch, aber das ist eben auch seine Stärke, und solange er es nicht übertreibt und auch weiterhin so variabel spielt wie in den letzten beiden Spielen ist er für uns absolut unverzichtbar. So einen Spieler darf man trotz Verletzungssorgen nie leichtfertig abgeben, denn einen gleichwertigen Ersatz bekommst du nicht geschenkt. Hoffentlich wird bald verlängert und dann freuen wir uns auf viele weitere Saisons Robbery und endlich einer Alternative auf der Bank namens Shaqiri! Ist doch genau das, was wir immer wollten, eine starke Bank!

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Real liegt uns?
    So ein Quatsch! wann haben wir den zuletzt gegen die gespielt? Anderer Trainer und viele neue Spieler auf beiden Seiten. Real und Barca liegen uns beide nicht. Aus einem einfachen Grund: beide sind besser </span><br>-------------------------------------------------------


    Grundsätzlich sind beide besser, und auch ich halte wenig von früheren Vergleichen, wenngleich sich nicht von der Hand weisen lässt, dass wir gegen Real Madrid eigentlich immer sehr gut ausgesehen haben. Fakt ist aber für mich, dass Real Madrid mit einem sehr guten Tag für uns machbar ist, während ich selbst mit einer perfekten Leistung gegen Barcelona das Gefühl habe, dass es nicht reichen würde. Würde die Chancen gegen Real 40:60 und gegen Barca 20:80 beziffern.

    Die Pressemitteilung zeigt erst Recht auf, wie angespannt die Bosse sind. Dass sie zwar gegen Aussen hin Vertrauen in Jupp Heynckes ausstrahlen (wollen), kann man ihnen zwar nicht verübeln. Aber das klügere wäre gewesen einfach nichts dazu zu sagen. Wenn Jupp entlassen wird - wann auch immer - wird ihnen dieses Statement noch um die Ohren fliegen. Wetten?

    Ich mache Heynckes für seine Aufstellungs- und Wechselfehler sowie für fehlende Taktik nicht mal direkt einen Vorwurf. Er kanns halt nicht besser und kommt aus einer Zeit, in der Taktik, Umschaltspiel und schnelles/variantenreiches Kombinationsspiel einfach noch nicht so stark ausgeprägt waren. Im Grunde genommen tut er mir deshalb fast Leid, dass er sich den Job bei uns nochmal angetan hat und ihm nun (bereichtigterweise) Kritik um die Ohren fliegt. Noch nicht so stark von den Medien, aber von einem Grossteil der Bayernfans (und dabei zumeist von denjenigen die ich als kompetent einstufen würde). Man sieht doch bei jedem Interview, dass er enorm Mühe hat sich klar auszudrücken und dass er sehr nervös/angespannt wirkt auch wenn er sich gegen aussen als ruhiger, entspannter väterlicher Trainer zeigen will.



    Hoffentlich ist das Kapitel Heynckes im Sommer abgeschlossen. Es wäre für alle Beteiligten, auch für Jupp selbst, das beste.

    Die haben heute trainingsfrei?


    Meine Güte, wie lasch das Training bei uns ist... Da spielt es auch keine Rolle, dass wir noch in 3 Wettbewerben vertreten sind. Unsere Spieler scheinen so oder so bereits Konditionsmängel zu zeigen und nach diesen katastrophalen Leistungen in den letzten Monaten wäre nichts anderes als ein Straftraining angesagt.


    Mit Jupp'scher Harmonie gehen wir unter...

    E-Mail Adressen diverser Medien hätte ich übrigens parat.



    So ein Brief muss sehr, sehr gut geschrieben werden und trotz des Frustes einigermassen sachlich sein. Ich hab leider keine Zeit mich darum zu kümmern (hab heute schon wieder Migräne... und morgen muss ich lange arbeiten).



    Die Alternative wäre, ein bestehender Artikel leicht abzuändern (ev. müsste man den Autor um Erlaubnis bitten). Ein super Artikel, wie ich finde, wurde nach dem 0:1 gegen den FC Basel veröffentlicht. Leider weiss ich nicht mehr, woher ich diesen Text kopiert habe:



    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Ein paar fragmentarische, unsortierte Gedanken zur Gegenwart und Zukunft meines Lieblingsklubs anlässlich des ernüchternden 0:1 beim FC Basel gestern Abend:


    • Ich fand es, ehrlich gesagt, ziemlich peinlich, wie sich Uli Hoeneß auf ›Sky‹ geäußert hat. So etwas wie eine »Abteilung Attacke« scheint mir einfach nicht mehr zeitgemäß, und wer heute noch ein Wort wie »Mädchenpensionat« in den Mund nimmt, hält vermutlich auch das Prinzip »Zuckerbrot und Peitsche« weiterhin für eine adäquate Form der Menschenführung (ganz zu schweigen von der befremdlichen Ausrede mit dem schlechten Rasen). Mag ja sein, dass Hoeneß’ öffentliches Gepolter früher so manchem Respekt eingeflößt und Druck von der Mannschaft genommen hat; heute wirkt es nur noch hilflos, lächerlich und dünnhäutig.


    • Genauso überholt finde ich markige Reden, die auf Banketten nach einem Spiel vor Profikickern, Edelfans, Sponsoren und Journalisten gehalten werden, und Kabinenansprachen von Vorstandsmitgliedern. Gut möglich, dass Sprüche à la »Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft« vor zehn Jahren tatsächlich noch »Trotzreaktionen hervorgerufen« und »den Mannschaftsgeist gestärkt« haben; inzwischen sind sie sinnlos, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Oder glaubt jemand im Ernst, dass Rummenigges Durchhalteparolen wie »Ihr müsst jetzt böse werden« oder »Einer für alle, alle für einen« bei intelligenten und mündigen Spielern wie Lahm, Neuer oder Gómez etwas anderes auslösen als Augenrollen und Kopfschütteln? Die Zeit der Grasfresser, Dazwischenhauer und Zeichensetzer à la Kahn oder Effenberg ist schlicht und ergreifend vorbei (wie man auch in der Nationalmannschaft sieht); ohnehin gibt es diese unsäglichen »Führungsspieler«-Diskussionen wohl nur in Deutschland. (In diesem Zusammenhang sei auch auf das Interview mit Joachim Löw im März-Heft von 11 Freunde hingewiesen.)


    • Der gesamte Vorstand macht auf mich den Eindruck, innovationsfeindlich und rückständig zu sein. Ein modernes Unternehmen kann man nicht einfach führen wie einen – etwas zu groß geratenen – Familienbetrieb. So herzerwärmend und identifikationsfördernd es auch sein mag, in erster Linie verdiente Ex-Spieler mit Posten im Klub zu betrauen, so inzestuös scheint mir der ganze Laden mittlerweile geworden zu sein. Entscheidend für eine Tätigkeit im Verein ist offenbar weniger die originäre fachliche Eignung, sondern vor allem die Tatsache, dass der Betreffende einst selbst das Trikot des FC Bayern getragen hat oder mit einem Ex-Bayernprofi verwandt ist.


    • Wie fragwürdig diese Personalpolitik ist – für die ja mit Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Christian Nerlinger ebenfalls ehemalige Bayernspieler verantwortlich zeichnen –, wird zunehmend offensichtlich. Die Scoutingabteilung – in der frühere FCB-Größen wie Wolfgang Dremmler, Michael Tarnat und Wolfgang Grobe das Sagen haben (Paul Breitner gehört mittlerweile nicht mehr dazu) – hat schon lange keinen wirklichen Volltreffer mehr gelandet, dafür aber mehrfach eklatant daneben gelegen, wie etwa im Falle des angeblichen künftigen Weltklasseverteidigers Breno. Die sportliche Leitung des Jugendbereichs, der komplett auf der Stelle tritt, hat der frühere Bayernspieler Michael Tarnat inne, Jugendkoordinator wird nach dieser Saison der derzeitige Reservetorwart Jörg Butt; die U19 wird vom einstigen Bayernprofi Kurt Niedermayer trainiert, die U17 von Franz Beckenbauers Sohn Stephan und die U16 von Wolfgang Dremmlers Sohn Sebastian. Die A-Jugend wurde letztmals 2004 Deutscher Meister, die B-Jugend im Jahr 2007, und dass diese Durststrecke in absehbarer Zeit endet, glauben nicht einmal die Verantwortlichen selbst. Die zweite Mannschaft, die in der kommenden Spielzeit von Ex-Bayernspieler Mehmet Scholl übernommen werden wird, dümpelt im Mittelfeld der Regionalliga herum, und aus ihrem Kader wird allenfalls Emre Can der Sprung in die Profitruppe zugetraut. Die Zeiten, in denen der Lizenzspielermannschaft überragende Talente wie Müller, Badstuber, Kroos, Alaba, Schweinsteiger oder Lahm zugeführt wurden, scheinen fürs Erste vorbei, zumal so etwas wie ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes Konzept ohnehin nicht zu erkennen ist.


    • Überhaupt fehlt es dem Klub an Ideen, an Mut, am Willen zur Weiterentwicklung, an Risikobereitschaft. Ja, Louis van Gaal war ein schrulliger, merkwürdiger Dickkopf mit wenig Sinn für die Notwendigkeit einer defensiven Absicherung. Aber unter seiner konzeptionellen (!) Regie wurden die Nobodys Müller und Badstuber zu Topspielern, das ewige Talent Schweinsteiger mauserte sich nach mehreren verschenkten Jahren auf der Außenbahn zu einem Weltklassefußballer im defensiven Mittelfeld, und die Mannschaft holte nicht nur das Double, sondern erreichte nach einer gefühlten Ewigkeit wieder das Finale der Champions League. Zweifellos gab es auch sportliche Gründe für seinen Rauswurf, in erster Linie aber hatte van Gaal es gewagt, den nicht minder störrischen Alphamännchen Hoeneß und Rummenigge die Stirn zu bieten. Was folgte, war die zutiefst konservative, scheinbar risikoarme, harmoniebringende Lösung namens Jupp Heynckes. Der ist bekanntlich ein loyaler Freund des Vorstands und Diener des Vereins, was eben auch bedeutet, Konflikte selbst dort zu scheuen, wo sie unumgänglich sind. Im Moment macht er einen rat- und hilflosen Eindruck, und es wirkt nicht so, als verfügte er über einen Plan oder gar ein Konzept, um ein nicht minder rat- und hilfloses Team aus der Talsohle herauszuführen.


    • Personell wie taktisch kommt der FC Bayern momentan kaum konkurrenzfähig daher; in beiden Bereichen mangelt es erkennbar an Alternativen. Praktikable Ideen, wie sie beispielsweise vom famosen Taktikblog Spielverlagerung aufgezeigt worden sind, scheinen nicht einmal in Erwägung gezogen, geschweige denn trainiert zu werden. Die Mannschaft findet inzwischen auch gegen weniger tief stehende Gegner wie den SC Freiburg oder den FC Basel kaum ein Mittel, und die nahezu immergleichen, späten Auswechslungen vermögen daran nicht das Geringste zu ändern. Auf junge Spieler wie Petersen oder Usami verzichtet Jupp Heynckes schon lange; derzeit verengt sich der Kader auf vielleicht 14, maximal 15 Akteure, die zum Einsatz kommen – indiskutabel für einen Klub wie den FC Bayern. Hier machen sich gleich mehrere Fehler bemerkbar: eine wenig weitsichtige Transferpolitik, der erwähnte Mangel an geeignetem Nachwuchs, ein ausbleibender Mut zum Risiko. Hinzu kommt die Unfähigkeit, den Ausfall von Schlüsselspielern wie Bastian Schweinsteiger notfalls im Kollektiv aufzufangen. Wer hat den Dortmundern nicht alles prophezeit, den Weggang von Nuri Sahin (oder einen Ausfall von Mario Götze) nicht kompensieren zu können – gestimmt hat es bekanntlich nicht.


    • Dem FC Bayern geht jedwede Vision ab; er ist auf Besitzstandswahrung und den kurzfristigen Erfolg aus und scheint die Tatsache, dass andere längst modernere, tragfähige Zukunftskonzepte entwickelt haben, dramatisch zu unterschätzen. Dabei klingt das, was etwa die Troika Watzke, Zorc und Klopp über Fußball zu sagen hat, weitaus innovativer, frischer und ideenreicher als bei Hoeneß, Nerlinger und Heynckes – und das Ergebnis auf dem Platz sieht dann auch entsprechend aus. Nun ist es zwar fraglos so, dass sie in Dortmund, anders als in München, nicht jedes Jahr mindestens die Meisterschaft erwarten, die Erwartungshaltung der Fans eine bescheidenere ist als bei den Bayern und die Medien nicht um jede Kleinigkeit ein Riesengewese machen. Aber das kann und darf kein Grund sein, auf eine weitsichtige und nachhaltige Planung – vor allem bei den Transfers, bei der Besetzung des Trainerpostens und im Jugendbereich – zu verzichten. Nur habe ich inzwischen meine Zweifel, ob die Führung des FC Bayern München zu einer solchen Planung überhaupt willens und fähig ist.


    Es kommt mir so vor, dass bei meinem Lieblingsklub mittlerweile vieles Stückwerk geworden ist und dass die Verantwortlichen viel zu stark einem Denken und Handeln verhaftet sind, das vor zehn, zwölf Jahren noch auf der Höhe der Zeit war, heute aber nicht mehr. Zwar wird der FC Bayern durch sein »Festgeldkonto«, auf das mit fast schon penetrantem Stolz immer wieder hingewiesen wird, in den nächsten Jahren vielleicht immer mal wieder in der Lage sein, für einen Kader zu sorgen, der die Deutsche Meisterschaft einfährt. Aber das würde nur verdecken, dass etwas Grundsätzliches im Argen liegt. Und da stinkt der Fisch, wenn ich mich nicht täusche, vom Kopf her.
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    Ribéry indes wollte nicht den Trainer für die Pleite und die derzeitige Situation verantwortlich machen. Er sagte: „Es liegt nicht am Trainer. Das sind wir, die Mannschaft.“ Er schaue nach einer kurzen Analyse lieber nach vorne, meinte: „Letzte Woche waren alle glücklich, heute ist unser Kopf kaputt. Aber was willst du machen? Jetzt haben wir eine lange Woche, wir müssen den Kopf hochnehmen und es wieder gut machen gegen Hoffenheim.“


    http://www.tz-online.de/sport/…icht-trainer-1668804.html




    Da hat der Uli wohl mal Hilfe bei Franck erbittet statt umgekehrt. ;-) Bei Papa Jupp würds mir auch gut gehen. Der soll schön bleiben. :D

    WIR MÜSSEN ALLE MITMACHEN UND DAFÜR SORGEN DAS HEYNCKES ENTLASSEN WIRD, ER RUINIRT UNSEREN VEREIN GEMEINSAM MIT NERLINGER, ICH BITTE EUCH LEUTE LASS UNS WAS UNTERNEHMEN



    Ich bin dabei




    Aber wie wollt ihr das anstellen? Ich kann leider net regelmässig in die Arena, hab keine Dauerkarte... Oder medial? Fanbrief? Facebook?



    Ich für meinen Teil schreibe sehr oft Kommentare bei Bayern-News auf verschiedenen Seiten (TZ, etc.), wo ich jeweils auf die katastrophale Personal- und Trainerpolitik aufmerksam mache und dabei vor allem Hoeness anprangere.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">ich muss auch immer lachen, wenn ich höre, wir wollen wie Barcelona sein. Real, das sind wir. Sinnlos einkaufen, allein durch die Masse, die Wahrscheinlichkeit erzwingen, das sind wir. Wehe wenn die, die eingeschlagen haben, dann weg sind, dann bleibt nichts mehr übrig.
    Wir haben kein Konzept, keine Philosophie, sondern nur alte störrische Böcke, die alles besser wissen und niemand ran lassen, der was bewegen will und kann. </span><br>-------------------------------------------------------


    Der Vergleich mit Real Madrid von vor ein paar Jahren ist gar nicht so unpassend. Immerhin hat Real es eingesehen und mal richtig viel Geld für einen guten Trainer ausgegeben, der sich nicht gross um Namen schert sondern mittlerweile ein starkes Team geformt hat, auch wenn er dazu einen Kaka absägen musste.

    Am besten, wir nehmen in den nächsten Jahren in der Winter-Vorbereitung in Katar an kleineren Turnieren gegen 7. klassige Teams teil. Dann gewinnt man wenigstens mal wieder einen Pokal. ;-)

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">Also bitte der Kader in der jetzigen Zusammensetzung muss imstande sein Freiburg und den HSV zu schlagen. </span><br>-------------------------------------------------------


    Wen interessierts? Tschuldige die Wortwahl, aber ich dachte, mittlerweile hätten es alle begriffen, dass ein (zu kleiner) Kader mit relativ guten Einzelspielern heutzutage veraltet ist. Damit scheitert man eben trotz einem guten Mass an hoher individueller Qualität nicht unregelmässig an taktisch stark und im Kollektiv agierenden Gegnern.


    Der Kader in der jetzigen Zusammenstellung ist alles andere als optimal. Sowohl was die Qualität in der Breite angeht, als auch in sich betrachtet unpassend zusammen gestellt (viele zueinander eher unpassende Einzelspieler zusammen gewürfelt). Wenns dann natürlich noch beim Trainer hapert, der von vorgestern ist, dem Begriffe wie gesunde Rotation zum Wohle eines sportlich-guten Arbeitsklimas fremd sind, und der taktisch und visionär einfach nichts zu bieten, dann wundert mich die momentane Talfahrt überhaupt nicht. Unserem Verein fehlt es an Entschlossenheit, Mut zu Veränderungen und zur Moderne, einen gesunden Schuss Demut, und zeitgemässes Personalmanagement. Es fehlt an Weitsicht und Konzept, darum kehrt bei uns auch nie Ruhe ein.



    Wer 1 und 1 zusammen zählt, den wundern dann auch die regelmässig katastrophalen Leistungen auf dem Platz nicht mehr.

    <span style="font-weight:bold; font-style:italic">Zitat:</span><br><span style="font-style:italic">
    Ich glaube, dass sie es zum Teil wirklich nicht besser können. Da muss ich mir nur einmal den Herrmann anschauen und dann fühl ich mich mit dieser Aussage bestätigt. Zum anderen aber ist eine tiefgründigere Analyse der Probleme, insofern man das überhaupt tiefgründig nennen kann, wohl nicht das, womit man die Menge zufriedenstellt. Es ist eben deutlich einfacher alles nur am Trainer oder nur an einzelnen Spielern festzumachen...</span><br>-------------------------------------------------------


    Kann sein, dass du Recht hast. Aber kann es (neben den von dir aufgezählten Gründen) nicht auch sein, dass sich einfach niemand wirklich traut eine Koryphäe wie Hoeness zu kritisieren? Hoeness ist einfach derart unantastbar in den Medien dass es einfach schmerzt. Bei aller Liebe zum Uli, der aus diesem Verein das gemacht hat, was er heute ist, aber das Leistungsprinzip sollte letztlich auch für ihn noch gelten. Uns ist mit ewig-treuer Dankbarkeit Uli gegenüber und Verharmlosung der aktuellen Probleme aufgrund tiefgreifender struktureller Probleme ganz einfach nicht geholfen. Uli's Ansichten in Sachen Kader- und Trainerpolitik sind einfach von vorgestern, das sieht doch einfach ein Blinder. Also sollten es doch auch die Medien mal einsehen, Eier zeigen, und darüber berichten. Was interessiert mich das ständige Geschwätz über "Ego-Robben" (absichtlich mit Gänsefüssen geschrieben weil die Diskussion einfach abartig oder zumindest ZU polemisch war) etc. Das Hauptproblem ist die konzeptlose, ideenlose und mutlose Führung!