Posts by ramses0202

    Habe ich irgendwas verpasst? ?(
    In allen Medien wurde beim gestrigen Spiel die Allianz Arena mit 72.000 Zuschauern als ausverkauft gemeldet.
    Wie kann das sein da ansonsten das Stadion international mit 70.000 Zuschauern ausverkauft war.

    So lange der FCB Geldstrafen für Bengalos (20.000,00 € in Mainz) und Rauchbomben (5.000,00 € in Hoffenheim) bezahlen muss, werden die Zäune so schnell nicht entfernt. Natürlich waren das ausnahmsols Auswärtsspiele, aber ich vermute dass wird in dieser Frage keine Rolle spielen.:|

    Ich finde die verhaltenen Aussagen von Müller und Lahm auf der PK nicht verkehrt. Die Jungs wissen genau worauf es ankommt und im Gegensatz zum letztjährigen KO gegen Real sind sich alle bewusst dass wir nicht in den ersten 15 Minuten das Spiel gewinen müssen. Im letzten jahr hatte ich den Eindruck dass es alle nicht erwarten konnten ins Rückspiel gegen Real zu gehen und haben sich tatktisch nicht gut angestellt. Volle 100% geben aber kühlen Kopf bewahren.
    Aufgrund der Umstände wird es sicherlich schwierig aber auch die jetzige Truppe kann es schaffen. Man stelle sich die Konstellation vor das morgen das Hinspiel in München stattfindet, da würden die meisten Tipps mindestens von einem 2-Tore-Vorsprung sprechen.;-)

    Mittlerweile sind 10 Spiele Pflicht!


    Aber da es darum geht dass so wenig Plätze wie möglich frei bleiben sollen, würde ich ein anrechnen der Karten die über die neue FCB-Ticketbörse weitergegeben werden, für gerechtfertigt halten. Hauptsache die Kurve ist voll und sorgt für Stimmung die sich ja zweichenzeitlich auch immer weiter auf die darüber liegenden Ränge ausbreitet.

    An den Umbauplänen hatte Herr Behnisch (Architekt des Oly) selbst mitgewirkt, damit sein geschaffener Charakter des Stadions halbwegs erhalten bleiben sollte.


    Hier noch ein paar Infos dazu:



    (Baunetz.de vom 08.06.2000) )Am 7. Juni 2000 wurden in München drei vom Büro Behnisch+ Partner gemeinsam mit Auer + Weber (beide Stuttgart) geplante Umbauvarianten für das Olympiastadion der Öffentlichkeit vorgestellt. Die beiden Büros waren Anfang des Jahres im Anschluss an den so genannten "Stadiongipfel", bei dem der Umbau des 1972 fertiggestellten Stadions beschlossen wurde, mit der Entwicklung von Umbauvarianten beauftragt worden.
    Die drei nun vorgestellten Varianten bieten 66.000 Sitzplätze, sind vollständig überdacht und verzichten auf die Leichtathletikanlagen. Außerdem sehen alle einen Abbruch oder zumindest Teilabriss der Westtribüne vor. Bei der so genannten "Westrang"-Variante wird das Spielfeld um ca 6 Meter abgesenkt, unter dem Zeltdach auf der Westseite entstehen neue Räume und ein zusätzlicher zweiter Rang. Die Kosten werden mit rund 394 Millionen Mark angegeben.
    Bei der Variante "Schüssel" bleibt die Westtribüne zum Teil erhalten, das Spielfeld wird um 3,60 Meter abgesenkt und rückt um 13 Meter an die bestehende Haupttribüne heran. Der untere Bereich der Haupttribüne wird steiler ausgebildet und die drei untersten Reihen entfallen. Die Kosten dieser Variante sollen sich auf rund 339 Millionen Mark belaufen.
    Die 385 Millionen Mark teure Ring-Variante (unten stehende Abbildung) sieht einen Abriss der Westtribüne und den Einbau eines umlaufenden zweiten Ranges zwischen Zeltdach und Erdtribüne vor. Der Olympiapark-Aufsichtsrat zeigte sich bei dieser Maßnahme vor allem durch die "Klarheit der Bilder und die Ausgewogenheit von Alt und Neu" beeindruckt.
    Die endgültige Entscheidung für eine der Alternativen soll getroffen werden, wenn feststeht, ob Deutschland den Zuschlag für die Fußball-WM 2006 erhält.
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    (SZ vom 7.12.2000) - Alles war bereits auf den Weg gebracht. Die Stadt, der Freistaat und die Bundesligisten FC Bayern München und TSV 1860 München hatten sich schon vor zwei Monaten auf den rund 400 Millionen Mark teuren Großumbau des Olympiastadions geeinigt - doch gestern nahm die Geschichte im Rathaus eine unerwartete Wende. Das so genannte Konsensmodell erlebte eine Beerdigung erster Klasse, wie dies in der Diskussion formuliert wurde. Zur großen Überraschung und Verblüffung der Teilnehmer eines Expertenhearings verkündete Manfred Sabatke aus dem Büro des Olympiastadion-Architekten Günter Behnisch massive Bedenken gegen den Großumbau: "Wir können den Kritiken am so genannten Konsensmodell nicht in allen Punkten widersprechen." Erstaunlich ist diese Haltung, weil sich bisher sämtliche am Urheberrecht beteiligten Architektenbüros für den Umbau ausgesprochen hatten.
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    Der 2010 verstorbene Günter Behnisch gilt zu Recht als "Baumeister der Demokratie", als Visionär, dem es gelang, seinem Olympiastadion, das er zusammen mit Frei Otto plante und realisierte, die Aufbruchsstimmung im Deutschland der 70er-Jahre einzuschreiben. Ein Bewahrer um des Bewahrens willen war er nie.
    "Vater war immer der Meinung, dass lebendige Elemente einer Stadt wandlungsfähig bleiben müssen", sagt Stefan Behnisch: "Er war nicht gegen den Umbau des Olympiastadions. Er hat sogar viel und oft darüber nachgedacht, wie man es machen könnte, damit der Charakter des Stadions erhalten bleibt. Aber er war nicht bereit, sich instrumentalisieren zu lassen."

    Es wäre möglich gewesen. Hierfür gab es ja auch 3 unterschiedliche Modellvarianten. Allerdings wollte man den Abstand von den Zuschauerplätzen zum Spielfeld minimieren und entschied sich für ein Modell mit einem zusätzlichen Oberrang. Als diese Entscheidung seinerzeit öffentlich verkündet werden sollte, platze die Bombe durch den Architekten des Olys der erklärte dass diese Variante gar nicht zu bauen ist, da die Zuschauer auf dem Oberrang Teile des Spielfeldes nicht sehen konnten.
    Danach machten die Vereine der Stadt Druck dass nun schnellstens eine Alternative her muss da die WM sonst ohne München stattfinden wird. Das Ergebnis ist bekannt!

    Das ist alles korrekt, aber welchen Sinn macht es dass ich diese Woche bei einem Mittwochspiel (City) nur 68.000 Zuschauer reinlassen darf, aber nächste Woche Dienstag (Paderborn) 71.000 Zuschauer?

    Was mich gestern doch wunderte war die Info dass die Allianz Arena mit 68.000 Zuschauern ausverkauft war. Nach dem Umbau im Sommer verfügt die Arena doch nun über 69.300 Sitzplätze. Zudem liegt bisher die Genehmigung für Spiele bei 71.000 Zuschauern (die es z.B. nächsten Dienstag gegen Paderborn ja wieder sein werden).
    Warum wurden nicht alle Plätze verkauft?

    Grundsätzlich gibt es ja noch keine Genehmigung für die Kapazitätserhöung, allerdings müssten wir doch bei internationalen Spielen die Kapazitätserhöhung umsetzen dürfen. Zu unseren CL-Spielen können doch nach der Erhöhung ca. 69.300 Zuschauer (anstatt wie bisher 68.000) ins Stadion und eine Genehmigung bis 71.000 Zuschauern ist ja schliesslich vorhanden. Berichtigt mich bitte falls ich da was falsch einschätze.

    Das geht mir nicht in den Kopf rein!!!! Wir hatten bereits mehrere nationale Wochenspiele (inkl. Freitag Abend) im Pokal und Bundesliag mit 71.000 Zuschauern, was wohl unproblematisch war! In der CL wären bei einer Kapazitätserhöhung dann sogar weniger Zuschauer im Stadion (69.300) was ja demnach noch unproblematischer wäre. Wenn die MVG zu dämlich ist, sollen sie sich darauf einigen dass bei nationalen Spielen in der Woche eben nur 71.000 Zuschauer ins Stadion dürfen. An den Wochenenden sind ja nach deren Aussage auch 75.000 Zuschauer eher unproblematisch. Wenn man das auf die vergangene Saison bezieht, hätte man lediglich am 1. Spieltag gegen Gladbach (Freitag Abend) sowie im Pokal gegen K´lautern (Mittwoch Abend) maximal 71.000 anstatt 75.000 zulassen müssen. Alle anderen Spiele wären demnach kein Problem gewesen! Also Leute von der MVG: Aufwachen und Birne anstellen!:8

    Die MVG hat eigentlich kaum zwingende Argumente! Wir sprechen hier bei der Kapazitätserweitung von 4.000 zusätzlichen Personen. Wenn man davon ausgeht dass die Hälfte anderweitig anreist, verbleibt ein Mehraufkommen von ca. 2.000 Fahrgästen. Die MVG bekommt zwischen 2013 - 2015 insgesamt 21 neue Züge, davon werden 14 alte Züge ersetzt. Demnach stehen 7 neue bzw. weitere Züge zur Verfügung. In einen Zug passen knapp 1.000 Personen rein. Das heisst wenn ein Zug zweimal hin und her fährt wären 2.000 Personen transportiert.


    Zudem spricht die MVG in ihrer Begründung überwiegend von Wochenspielen. Seit der Kapazitätserhöhung 2012 von 69.000 auf 71.000 gab es insgesamt 7 nationale Bayernspiele an einem Wochentag mit 71.000 Zuschauern. D.h. das auch zukünftig bei CL Spielen mit knapp 70.000 Zuschauern keine neuen Probleme entstehen.
    In den letzten 6 Jahren gab 16 nationale ausverkaufte Bayernspiele innerhalb der Woche, das entspricht einem Durchschnitt von 2,7 Spielen im Jahr. Wenn die MVG an 2,7 Tagen bzw. Abenden im ganzen Jahr Probleme hat, können die den Laden sowieso direkt zu machen! ;-)

    Köln wird daheim immer viel zu überbewertet. Auch die leben sehr von Lautsprecheranlagen. Sobald dort Karnevalsmusik gespielt wird, singen alle mit und erzählen hinterher von der tollen Stimmung im Stadion. Wenn dort mal jemand den Stecker ziehen würde sähe es dort schon ganz anders aus! :x