Posts by bonafide10

    Stellst du dir keine Fragen, wenn einer so lange erfolgreich bei einem Arbeitgeber ist und mit Auftauchen eines neuen Trainers Spannungen auftreten, die letztlich eskalieren? Das gespaltene Verhältnis ist dir doch hinlänglich durch die Medien bekannt? Und vielleicht habe ich später noch Zeit, dir zum Thema "sticheln, beleidigen und untergraben" die entsprechenden Beweise zu schicken. Letztendlich wirst du aber dazu auch schon hier alle notwendigen Verweise finden... ;-)

    Da ist einer, der seit knapp 40 Jahren alles für den Verein tut und einer, der in seiner zweiten Saison ist und unglaublich viel Unruhe reinbringt und in diesem speziellen Fall stichelt, beleidigt, untergräbt...Mia san Mia?

    Wurde zwar des Öfteren schon erwähnt aber dennoch:


    Die bisherigen (und auch die gestrigen) Verdienste von Mario Gomez so zu schmälern finde ich ebenso fragwürdig wie die Aussagen von Uli Hoeneß nach dem CL-Finale; als hätten andere nicht auch ihren Beitrag zum Scheitern beigetragen. Ich werde es jedoch vermeiden, hier auf einzelne Persönlichkeiten einzugehen.


    Traurig ist einfach nur, dass ein Top-Stürmer des FCB so sehr in Frage gestellt wird und seitens des Vereins trotz fortwährend korrektem öffentlichen Verhaltens und sportlich einwandfreien Leistungen keinerlei Rückendeckung erhält.


    Traurig wenn er geht, was ich jedoch sehr gut nachvollziehen kann.

    Sehe deine Kommentare zu Magath und van Gaal genauso. Ich meine ja nur, das er als Trainer nicht die schlechteste aber auch längst nicht die Idealbesetzung ist. Intervies und weiteres hab ich mal außen vor gelassen... Aber die reine Arbeit mit der Mannschaft?

    Klar, nichts gegen die Ergebnisse! Insgesamt glaube ich aber, dass er die Mannschaft auf einen guten Kurs bringt. Und jetzt mal ehrlich, letztes Jahr hat mit Ausnahme der Meisterschaft auch nicht viel gefehlt. Und hätte die Mannschaft auch nur die CL gewonnen, würde jetzt keiner etwas sagen. Selbstverständlich zählt natürlich das unterm Strich, dennoch ist er nicht der Schlechteste...

    Ganz klar: ich erwarte natürlich nicht, dass jeder meiner Meinung ist oder diese als einzig richtige angesehen werden muss. Ich fand deine erste Reaktion nur an zwei Stellen etwas herablassend, was ich eher in einem Forum "Bayern-vs-BVB" erwartet hätte. Andere waren auch nicht meiner Meinung, was allerdings anders kommuniziert wurde. Vielleicht habe ich deine Tonwahl aber auch falsch interpretiert; klassisches "Sender-Empfänger-Modell":). Aber da wir das ja jetzt geklärt hätten... Das Thema "sachlich" spielt hier wohl die entscheidene Rolle: mein erster Beitrag war sicherlich ebenso emotional geprägt, wie deine Antwort an gewissen Stellen. Wo ich dir recht gebe ist, dass auch ein Heynckes eine andere Wortwahl als Reaktion hätte teffen müssen; hier wurden ganz klar Befindlichkeiten ausgelöst...:D Ich greife aber noch einmal meine Antwort aus einem vorherigen Beitrag auf:


    Jeder Verantwortliche in einem Unternehmen oder Verein hat seinen Aufgabenbereich, der sich mit anderen Bereichen überschneidet. Hier müssen stets Absprachen gehalten werden um einen gemeinsamen Konsens zu finden, damit der Unternehmenserfolg (Vereinserfolg) nicht gefärdet wird.


    Daher hätte ich mir von Matthias Sammer gewünscht, dass er sich der Tragweite seiner Äußerungen bewusst gewesen wäre um das ganze Theater gar nicht erst entstehen zu lassen. Richtig natürlich, dass dies im Profifussball keine extrem verwerflichen Äußerungen (und auch zum Teil zutreffend) waren und zu einer Eskalation immer zwei gehören, dennoch gebe ich ihm die größere Schuld (Sorry, meine Meinung). Heynckes musste daher seine Position innerhalb der Mannschaft klar zum Ausdruck bringen. Ich gebe dir auch recht, dass prinzipiell ein Chef, der immer betonen muss dass er der Chef ist, an Ansehen verliert. Aber was sollte er schon machen? Wenn es stimmt, dass keine Absprache mit ihm gehalten wurde kann man doch verstehen, dass er sich auf den Schlips getreten fühlt.


    Damit kommen wir mal zur Arbeit des Jupp Heynckes:
    Vorab möchte ich nochmal betonen, dass ich kein explizieter Heynckes-Fan bin! Dennoch ist er ein nicht ganz unerfolgreicher Trainer, der zwar seit seiner letzten Amtszeit bei Bayern keine Meisterschaft auch auch nicht den CL-Pokal holte, die Mannschaft aber alles in allem nach van Gaal wieder gut positionierte. Natürlich fragte man sich nach seinen Schönredereien nach den diversen verpatzten Titeln, was denn da los sei. Aber wer weiß schon wie er sich gegenüber der Mannschaft erklärt hat? Ich könnte ihm ebenso übel nehmen, dass er einem Robben, der definitiv nicht in Form war und auch ein Vertrauensdefizit innerhalb der Mannschaft hatte, dennoch soviel Verantwortung übertrug. Und doch war dieses Team (bis auf das letzte Quäntchen) sehr erfolgreich und hat sich innerhalb Europas wieder eine starke Position erspielt. Und das ist nunmal auch sein verdienst, weshalb er auch ruhig ein wenig Eier zeigen darf!


    Du hast recht: er hat aufgrund seiner Freundschaft mit Uli Hoeneß eine Sonderstellung im Verein, hat aber auch nicht die schlechteste Arbeit geleistet. Es kann leider nicht jeder ein Lattek oder Hitzfeld sein...

    Zu beiden vorherigen Beiträgen:


    Natürlich darf Matthias Sammer sich äußern und selbstverständlich muss er das auch. Er ist warscheinlich auch einer der besten für diesen Job. Ich gebe auch gerne zu, dass er Zeit seines Lebens klare Worte wählte, auch wenn diese nicht gerade populär sind (ähnlich eines Uli Hoeneß). Und inhaltlich war es sicher auch richtig! Aber er ist mittlerweile zu einer Persönlichkeit herangereift die wissen muss, dass in München ALLES Gesagte bis ins Detail von den Medien zerfetzt und breitgeschlagen wird. Daraus ergeben sich Meinungen von Putzfrau, über Platzwart bis hin zur Mannschaft und dem Management und das in einem unglaublichen Tempo. Dies wiederum mündet in einer Unruhe zu einem Zeitpunkt, zu dem es wenig zu bemängeln gab. Und ich glaube, dass dieser Rummel (gewohnt oder nicht, Profi bei Bayern oder nicht) nicht zuträglich für die Mannschaft ist und somit auch auf sie einwirkt. Daher denke ich, dass seine (für seine Verhältnisse) zurückhaltende Kritik dennoch unangemessen war oder sollte ich unglücklich formuliert sagen?


    Und vielleicht noch kurz zum Thema Vorgesetzter: Jeder Verantwortliche in einem Unternehmen oder Verein hat seinen Aufgabenbereich, der sich mit anderen Bereichen überschneidet. Hier müssen stets Absprachen gehalten werden um einen gemeinsamen Konsens zu finden, damit der Unternehmenserfolg (Vereinserfolg) nicht gefärdet wird. Warum wird also der Trainer bei einer öffentlichen Manschaftsbewertung außen vorgelassen und dann noch behauptet, dass er im Vorfeld einbezogen wurde?

    Möglicherweise ist der Ausruck "Negativpolitik" etwas zu hoch gegriffen. Mich hat es einfach nur gestört, dass die Vermeidung einer vorherigen Abstimmung (auch wenn er als Vorgesetzter jedes Recht dazu hat) dazu geführt hat, dass wieder einmal eine unnötige Debatte entfacht wurde, die Unruhe in den Verein bringt. Und nur zur Info: ich bin in diesem Punkt weder ein Feind von Matthias Sammer, noch ein enormer beführworter von Jupp Heynckes. Die Mannschaft war (wenn auch zuletzt nicht zu 100% überzeugend) erfolgreich und daher die Leistung in einem Interview als "Käse" zu bezeichnen finde ich wiederum als ungerechtfertigt. Die Reakion von Jupp Heynckes ("Mit der Form, der Art und Weise war ich nicht einverstanden. Das habe ich ihm auch gesagt") kann ich daher gut nachvollziehen. Und dabei geht es nicht um Schönrederei, sondern darum sich vor die Mannschaft zu stellen.
    Zuletzt: Als Fan (oder auch Sportdirektor) des FCB kann man doch nicht jedes Mal erwarten, dass die Mannschaft in einer absoluten Topqualität ihre Leistung abruft. Zudem fand ich alles in allem die Leistung gegen Bremen gut (nicht sehr gut oder gar hervorragend) und daher die Kritik von Matthias Sammer überzogen.

    Erster Beitrag hin oder her: ich darf doch wohl meine Meinung äußern!? Zudem darfst du ruhig den Ball flach halten und solltest vielleicht nicht direkt beleidigend werden...?


    Nun aber gerne zu deinen Argumenten:


    1. Die Leistung war sicher nicht das gelbe vom Ei, dennoch gab es keinen Grund zur öffentlichen!!! Kritik an der Mannschaft: eine interne Diskussion hätte es auch getan. Zudem sollte eine klare Absprache mit dem Trainer erfolgen. Außerdem kenne ich sowohl die guten als auch die schlechten Zeiten des Vereins, also stempel bitte nicht jeden zum "Erfolgsfan" ab, der sich sonst nicht mit seinem Verein außeinander setzt (Wenn das bereits als "Negativpolitik" ausgelegt wird, bist Du beim falschen Verein. Hier ist halt nicht immer alles geil).


    2. Ich gebe Herrn Sammer nur Schuld an einer Diskussion/Unruhe, die unnötigerweise an die Mannschaft gelangt ist. Sicher, es sind gestandene Profis die soetwas nicht kümmern sollte. Jedoch wirst du mir eventuell beipflichten, dass dir eine öffentliche Kritik an deiner Leistung - durch z.B. deinen Chef bei der Arbeit - auch nicht schmecken würde. Du würdest dir doch auch wünschen, dass dies über direkten oder indirekten Weg (direkter Vorgesetzter) mitgeteilt wird und nicht in einer Firmendiskussion breitgequatscht wird.
    Die von mir eingangs beschriebene Unruhe von einer Mannschaft fernzuhalten ist Managementaufgabe, also auch die eines Matthias Sammers. Und nur das werfe ich ihm vor (was eventuell!! auf die Mannschaft Einfluss hatte und eventuell!! zu diesem Ergebnis geführt hat, nicht deinitiv!!).


    3. Ich habe nie geäußert oder gemeint, dass eine BVB-Vereinspolitik in München funktioniert. Es geht nach wie vor nur darum, dass man nicht den Teufel an die Wand malen muss, solange es keinen Grund dazu gibt. Der beste Saisonstart der Vereinsgeschichte könnte daher (meiner Meinung) möglicherweise eine solche Situation sein... Auch Dortmund hat nicht jedes Spiel das sie gewonnen haben gut gespielt, dennoch wurden die Leistungen nicht auf diese Art und Weise bewertet.


    4. Dazu brauche ich nicht viel sagen. Ich dachte in einem Forum geht es um Gedankenaustausch und die Bleuchtung der ein oder anderen Meinung. Wenn das gepostete aber gerade nicht genau DEINER Meinung entspricht, muss natürlich erst mal großkotzig dahergekommen werden.


    Vielleicht bringst du dich ja beim nächsten Mal etwas sachlicher ein, da ich mich mit entsprechenden Argumenten gerne etwas besseren belehren lasse... ;-)

    Vielen Dank für Ihre Negativpolitik, Herr Sammer!! Natürlich lässt sich kein direkter Bezug zur CL-Niederlage aufbauen, möglicherweise hätte das Team auch so verloren. Dennoch; ein Team, das alle Spiele gewinnt (öffentlich) zu kritisieren halte ich für sehr fragwürdig. Für mich eher eine Positionierung des Herrn Sammers. Vgl: In Dortmund wurde der Mannschaft in den letzten beiden Jahren in öffentlichen Diskussionen stets Mut gemacht und die Leistungen gewürdigt; sicherlich hatte dieses Verhalten einen großen Anteil an dem Erfolg der Mannschaft. Was wird beim FCB betrieben? Erst mal eine Watsch'n mitgeben, obwohl es keinerlei Grund hierzu gäbe. Sollten Defizite bemerkt woden sein, dann doch bitte ein internes Gespräch, bei dem die Mannschaft nicht öffentlich runtergemacht wird.


    Sehr enttäuschend!!!