Posts by aloysiuspaulusmaria

    Ich kann mir immer noch sehr vorstellen, dass Dortmund das mit der CL-Quali am Ende der Saison packen könnte. Bei der 3 Punkte-Regel kann man mit 5,6,7 Siegen in Serie auch einen 10-Punkte-Rückstand erheblich schmelzen lassen. Vorrausetzung dafür wäre aber u.a., dass es Dortmund in der WP gelingt einen Spieler zu holen, der kaltschnäuzig und effektiv vor dem Tor ist und die Dinger reinmacht.
    Oder wenn man so fahrlässig ist und nicht dahingehend auf dem Transfermarkt tätig wird, dass es ansonsten von heute auf morgen klick macht und aus den kollektiv bisherigen offensisven Chancentoden auf einmal kaltschnäuzige Goalgetter werden :) Das Hauptproblem der Dortmund seit Saisonbeginn ist einfach die eklatant schwache Verwertung der vielen vielen Großchancen.

    Vor zwei Jahren beim 0:2 im Rückspiel hatten wir großes Glück als Mitte der 2. Hälfte der Schiri als einziger im Stadion Walcott im Abseits sah, als der mutterseelenallein auf Neuer zustürmte und der Schiri hier Walcott fälschlicherweise zurückpfiff.


    Podolskis Tor dieses Jahr gegen uns war nicht Abseits, aber man hätte vorher seinen Schubser gegen Lahm durchaus pfeifen können ;-) Aber ich sehs auch so, wenn Özil den Elfer reingetan hätte, hätte das ne enge Kiste geben können, Arsenal hatte die ersten 40 Minuten bis zur roten Karte von Szczesny sehr stark gespielt.
    ;-)

    In der bislang erfolgreichsten Saison in der Schalker-CL-Geschichte haben sie den der das ermöglicht hatte - Magath - vor dem CL-Viertefinale (und dem dt. Pokalfinale), in das er Schalke jeweils geführt hatte, aus Dank vor die Tür gesetzt. Mit Held als Hauptverantwortlichen da bei Schalke sind die Orks dann 2011/12 im Euroleague-VF an A. Bilbao gescheitert. Ein Jahr drauf im CL-Achtelfinale an G. Istanbul (der mit Abstand schlechtesten Mannschaft aller Achtelfinal-Teilnehmer) und in der letzten Saison war das dann im CL-Achtelfinale Real (dann an einer Mannschaft, die tatsächlich in einer anderen Liga finanziell spielt) ;-)

    Zusammen mit den Ligaspielen gegen Man City und Burnley eine der ganz rar gesäten guten Saisonleistungen der Gunners heute gegen die Dortmunder. Leider haben sie versäumt gegen desolate Dortmunder in der 2. Hälfte nach das dritte nachzulegen und so die Chance auf den Gruppensieg am letzten Spieltag was höher zu halten.

    Und ohne die neulich vom Schir-Gespann in Form des Skandal-Elfmeters von den Orks erkauften zwei Punkte wäre jetzt auch der 3. Platz (die Eintrittskarte für den Cup der Verlierer) in höchster Gefahr.

    Wenn Wenger auch nur den Ansatz von Eiern hätte, träte er zurück und machte den Weg frei seinen sportlichen Scherbenhaufen, den er hinterlassen hat, von einem Trainer-Fachmann aufkehren und sporlich reparieren zu lassen. Aber der senile Wenger wird weiter wie Pattex an seinem Stuhl kleben bleiben und weiter die Gunners kräftig sporlich an die Wand fahren.


    1. Chelsea 32 P
    ....
    ....
    ....
    5. Newcastle 19 P
    6. West Ham 18 P
    7. Swansea 18 P
    8. Arsenal 17 P


    Bravo Monsieur Wenger

    Kopiere hier gerade mal die Spiel-Analyse von SPON zu dem gestrigen schlechten Länderspiel-Kick hier herein, weil sie wirklich mal sehr treffend ist:


    Deutscher Sieg gegen Spanien: Dann lieber Gibraltar


    Von Birger Hamann


    Sieg gegen Spanien, das hört sich gut an. Das letzte Spiel der deutschen Nationalmannschaft in diesem Jahr war aber nicht wirklich prickelnd - dabei liefen im Angriff doch die WM-Helden auf. Alles Wichtige zur Partie im Dauerregen.




    Die Ausgangslage
    Der Europameister empfing den Weltmeister. Wahnsinn! Mehr geht fußballtechnisch nicht auf diesem Planten. Duell der Giganten, mindestens. Wer bei diesem Spiel nicht einschaltete - hat absolut nichts verpasst.


    Der Blick zurück I
    Als die deutsche Mannschaft am 13. Juli dieses Jahres das WM-Finale 1:0 gegen Argentinien gewann, begannen diese elf Spieler: Manuel Neuer, Philipp Lahm, Jérôme Boateng, Mats Hummels, Benedikt Höwedes, Christoph Kramer, Bastian Schweinsteiger Thomas Müller, Toni Kroos, Mesut Özil und Miroslav Klose. Und so sah die deutsche Startelf gegen Spanien aus: Ron-Robert Zieler, Antonio Rüdiger, Shkodran Mustafi, Höwedes, Sebastian Rudy, Erik Durm, Sami Khedira, Müller, Kroos, WM-Finaltorschütze Mario Götze und Kevin Volland. Drei Übereinstimmungen.


    Der Blick zurück II
    Iker Casillas, Jordi Alba, Sergio Ramos, Gerard Piqué, Álvaro Arbeloa, Xabi Alonso, Sergio Busquets, Xavi, Andrés Iniesta, Cesc Fàbregas und David Silva: Das waren die elf Starter im EM-Finale am 1. Juli 2012 beim 4:0 gegen Italien. Gegen Deutschland begannen diese Spieler: Casillas, Cesar Azpilicueta, Piqué, Ramos, Juan Bernat, Busquets, Bruno Soriano, Raúl García, Isco, Nolito und Alvaro Morata. Vier Übereinstimmungen.


    Das Wetter
    Nicht gut, im spanischen Vigo regnete es in einer Tour. So stellt man sich den Abschluss des Länderspiel-Jahres wahrlich nicht vor. Dabei hätte man es besser wissen können, schließlich ist Galizien bekannt für heftige Niederschläge im Winter. Aber wir schweifen ab.


    Das Ergebnis
    1:0 für Deutschland.


    Die besondere Zahl
    Thomas Müller absolvierte gegen Spanien sein 62. Länderspiel. Was bei anderen Spielern nicht weiter erwähnenswert wäre, aber der Bayern-Profi zog damit gleich mit seinem berühmten Namensvetter Gerd Müller. Der traf insgesamt 68-mal für die Nationalmannschaft, was einer Quote von 1,1 Toren pro Spiel entspricht. Thomas Müller kommt auf 26 Tore, also 0,4 Treffer pro Partie. Beide wurden Weltmeister und WM-Torschützenkönig, bei Gerd kommt noch der EM-Titel 1972 dazu, als er auch Torschützenkönig wurde. Aber wir schweifen schon wieder ab.


    Das Experiment
    Deutschland spielte wie schon beim 4:0 gegen Gibraltar mit einer Dreierkette, dieses Mal bestehend aus Rüdiger, Mustafi und Höwedes. Aber das so ungleiche EM-Qualifikationsspiel in Nürnberg war, wenn auch spielerisch schwach, wenigstens unterhaltsam.


    Die Höhepunkte
    In der zwölften Minute lenkte Zieler einen Schuss von Nolito um den Pfosten. Acht Minuten später rettete Casillas gegen Götze. Das war's in Halbzeit eins. Nach der Pause hatten Nolito (59. Minute) und Pedro (82.) gute Chancen für die Spanier. Das Tor machte dann aber Deutschland, Kroos traf kurz vor Schluss unter gütiger Mithilfe des eingewechselten spanischen Torwarts Francisco Casilla.


    Das war gut
    Deutschland blieb ohne Gegentor, was gegen die offensiv starken Spanier keine Selbstverständlichkeit ist. Zudem liest sich ein Sieg gegen Spanien immer gut, unabhängig von der fußballerischen Klasse des Spiels. Und außer Thomas Müller (Prellung) verletzte sich niemand.


    Das war nicht gut
    Im Mittelfeld und Angriff klappte nicht viel, vor allem was die Kreativität angeht. Was sich gegen Irland und Gibraltar abgezeichnet hatte, bestätigte sich - trotz des Sieges - gegen Spanien: Gut, dass dieses Länderspiel-Jahr vorbei ist.


    Der Spruch des Spiels
    "Die linke ***** hat's ziemlich erwischt." (Müller über seine Prellung)


    Die Erkenntnis
    Deutschland ist Weltmeister 2014. Alles andere, was in diesem Jahr bei der Nationalmannschaft passierte, interessiert bald niemanden mehr.




    ---------------------------


    Chapeau, SPON, sehr gute Analyse!

    Diese Bewertung von SPON kann man unterschreiben:


    Kevin Volland (Angriff, 1899 Hoffenheim): Der Hoffenheimer hat wieder einmal eine Chance bekommen und liegengelassen. Unauffällig in der Spitze, bemüht, aber mehr auch nicht. Von allen Offensiven ging von ihm die wenigste Torgefahr aus.